Via-Regia-Projekt lädt zur Mitgestaltung jüdischer Kulturreihe ein
Görlitz, 4. September 2025. In Reichenbach beginnt am 17. September 2025 die öffentliche Ideenwerkstatt für das Themenjahr „Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur“ 2026. Das Projekt „Jüdische Notenspuren auf der sächsischen Via Regia“ rückt dabei jüdisches Leben in der Oberlausitz in den Mittelpunkt. Veranstalter sind der Verein „Kommen und Gehen – Das Sechsstädtebundfestival! e.V.“ und der Notenspur Leipzig e.V.
Arbeitstreffen in Reichenbach
Das Treffen findet am Mittwoch, 17. September 2025, ab 11 Uhr im Via Regia Haus in Reichenbach statt. Ziel ist es, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern ein vielfältiges Programm für 2026 zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht das Thema „Jiddische Musik im 19. und 20. Jahrhundert“. Fachliche Impulse liefert die Jiddistin und Musikethnologin Dr. Diana Matut. Sie wird mit einem Vortrag und Workshops Einblicke in die jiddische Kulturgeschichte geben. Zum Abschluss gestaltet sie mit ihrem Ensemble Simkha hanefesh das Konzert „Eine Reise durch Aschkenaz. Die Fahrten des Abraham Levi“.
Beteiligung verschiedener Partner
An der Ideenwerkstatt nehmen Vertreterinnen und Vertreter der Jüdischen Gemeinden Leipzig, Dresden und Chemnitz teil. Auch Moderatorin Shelly Kupferberg ist eingebunden. Hinzu kommen weitere Partner aus Zivilgesellschaft, Kultur und Politik. Gemeinsam sollen ein erster Strukturplan für das Programm 2026 erarbeitet, interaktive Formate entwickelt und eine Kommunikationsstrategie abgestimmt werden.
Weitere Termine und Informationen
Nach Reichenbach folgen zwei weitere öffentliche Arbeitstreffen: am 26. September 2025 in Wurzen sowie vom 31. Oktober bis 2. November 2025 im Stadttheater Kamenz. In Kamenz wird auch Anja Lippe, Leiterin des Themenjahres „Tacheles“, erwartet, ebenso Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus sowie Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus.
Am 1. November 2025 eröffnet ein Konzert und Theaterabend im Stadttheater Kamenz die Reihe „Kommen und Gehen. Jüdische Notenspuren entlang der Via Regia“.
Weitere Informationen und Anmeldung sind über den Verein „Kommen und Gehen – Das Sechsstädtebundfestival! e.V.“ möglich: www.kommenundgehen.org
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- Quelle: red / PM Leika Kommunikation
- Erstellt am 04.09.2025 - 09:50Uhr | Zuletzt geändert am 04.09.2025 - 10:01Uhr
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