Zahngesundheit im Check – worauf es bei der Zahnpflege ankommt

Zahngesundheit im Check – worauf es bei der Zahnpflege ankommtGörlitz, 19. November 2022. Nun beginnt sie wieder, die süße Jahreszeit, und keine zwei Wochen sind es mehr, bis der Schlesische Christkindelmarkt zu Görlitz seine Tore öffnet. Doch was an süßen Leckereien für Zunge und Gaumen ein Paradies ist, das ist für die Zähne eine Attacke auf deren Gesundheit. Wer gegensteuern möchte, graucht nicht zu verzichten, sollte seine Zähne jedoch lieber einmal öfter und vielleicht noch bewusster pflegen.

Abb.: Natürlich wirkende Zähne wie eine gepflegte Erscheinung insgesamt sorgen für positive Vorurteile

Foto: Tania Van den Berghen, Pixabay License (Bild bearbeitet)

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Mundhygiene als Vorbeugung gegen Karies

Thema: Ratgeber

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Gesunde und weiße Zähne sind nicht nur ein Schönheitsideal, sondern werden fördern auch das Selbstbewusstsein. Doch wissen laut der Fünften Deutschem Mundgesundheitsstudie aus dem Jahr 2016 rund zwei Drittel der Erwachsenen nicht, wie eine optimale Zahnpflege eigentlich aussieht. So leiden fast alle Erwachsenen früher oder später an Kariesbefall, der je nach Studium unterschiedlich aufwendige Behandlungen beim Zahnarzt erfordert.

Karies entsteht, wenn Bakterien die Zähne befallen und den Zahnschmeld angreifen. Das wichtigste Gegenmittel ist entsprechend eine gute Mundhygiene. Damit die Zähne nicht nur von Essensresten und Belag befreit werden, sondern der komplette Mundraum gründlich gereinigt werden kann, sollte man auf ein paar wichtige Faktoren achten. Der Görlitzer Anzeiger hat geschaut, worauf es bei der Zahnpflege wirklich ankommt und wie sich bestehende Rituale bei der Mundhygiene optimieren lassen.

Auf die tägliche Zahnpflege kommt es an

Verfärbte Zähne, Bakterien und als deren Folge Mundgeruch und Erkrankungen im Mundraum sind oft das Ergebnis einer mangelhaften Zahnpflege. Zudem können zuckerhaltige Lebensmittel, Zitronensäure und Rauchen die Zähne zusätzlich belasten. Wer den Ursachen für schlechte Zähne auf den Grund zu gehen will, muss also nicht nur seine Ernährungsgewohnheiten, sondern auch seine tägliche Zahnpflege auf den Prüfstand stellen.

Oftmals sind es Kleinigkeiten, die auf Dauer große Auswirkungen auf die Zahngesundheit haben können. Wie kann es also gegebenenfalls gelingen, seine Zahnpflege deutlich zu verbessern?

Zähne mit einer Schallzahnbürste reinigen

Kern der täglichen Pflege-Routine ist zweifelsohne das Putzen der Zähne – und schon beim Thema Zahnbürste scheiden sich die Geister. Während die einen auf die gute alte Zahnbürste mit möglichst harten und konturierten Bürsten setzen, muss es für die anderen eine elektrisch angetriebene Zahnbürste sein. Für welche Technologie man sich entscheidet, das ist gar nicht so wichtig, wenn man nur die jeweils richtige Putztechnik anwendet.

Dennoch sind sogenannte Ultraschallzahnbürsten, kurz auch Schallzahnbürsten genannt, auf dem Vormarsch. Der Unterschied: Mit einer herkömmlichen Zahnbürste schafft man bei gründlichem Putzen vielleicht um die 200 Bürstenstriche pro Minute, dagegen liefert etwa eine Smilesonic Schallzahnbürste 96.000 Bürstenwegungen in der Minute. Damit lässt sich mit einer Schallzahnbürste die Plaque besser entfernen, manchmal sogar noch, wenn sich bereits Mineralien eingelagert haben und der berüchtigte Zahnstein entstanden ist. Unter dem Strich kann so ein deutlich besseres und gründlicheres Reinigungsergebnis entstehen.

Hochwertige Schallzahnbürsten können in unterschiedichen Modi arbeiten und sich damit an spezielle Bürstenköpfe anpassen. Diese austauschbaren Bürstenköpfe kommen zum Einsatz etwa bei empfindlichem Zahnfleisch, für kieferothopädische Zwecke oder zum Aufhellen der Zähne. Durch die Bewegungsintensität, die Gestaltung der Bürstenköpfe und den erzeugten Flüssigkeitsstrom und Luftschwingungen werden Konturen und Zahnzwischenräume besser erreicht und gereinigt.

Richtige Putztechnik mit einer Schallzahnbürste

Wichtigster Unterschied in der Putztechnik im Vergleich zur herkömmlichen manuellen oder elektrischen Zahnbürste: Die richtige Putztechnik mit einer Schallzahnbürste ist denkbar einfach, denn diese Zahnbürsten werden kaum angedrückt, der Bürstenkopf gleitet regelrecht über die Zähne. Das macht die Zahnpflege besonders schonend, allerdings sollte man wegen der hohen Bewegungsintensität auf stark abrasive Zahncremes verzichten.

Gründliche Zahnreinigung ist zweifelsohne sinnvoll. Empfohlen wird sie morgens, um die in der Nacht angesammelten Bakterien zu entfernen. Hier kann zudem ein Mundwasser unterstützend wirken. Unbedingt geputzt werden sollte auch vor dem Schlafengehen. Ob und in welchen Abständen nach dem Verzehr von Speisen geputzt werden sollte, danach sollte man sich bei Gelegenheit bei seinem Zahnarzt erkundigen.

Zu viel Zucker vermeiden

Eine gute Mundhygiene entsteht zudem aus einem gesunden Ernährungsstil. Gerade zuckerhaltige Lebensmittel sind Gift für gesunde Zähne. Der Zucker wird von Bakterien im Mundraum zersetzt, die dabei entstehende Säure belastet die Zähne zusätzlich. Wer einen Blick auf die Nährwertangaben seiner Lebensmittel wirft, muss oft einen erschreckend hohen Zuckeranteil feststellen, oftmals bei Fertigprodukten oder Limonaden. Weniger Zucker zu verzehren kann also nicht nur vor Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes schützen, sondern auch vor zahnschädlichen Säuren im Mund.

Übrigens sind auch Kaffee und Obst säurehaltig und greifen den Zahnschnelz an, weshalb nach dem Verzehr bis zum Zähneputzen mindestens eine halbe Stunde gewartet werden sollte, um den Effekt nicht noch zu verstärken. Dass Kaffee und Tee die Zähne verfärben, weiß wohl jeder. Schuld sind Tannine, die sich ablagern.

Den Zähnen wichtige Mineralstoffe liefern

Für einen widerstandsfähigen Zahnschmelz braucht es die richtigen Mineralstoffe. Dabei ist vor allem Kalzium für die Zahngesundheit wichtig. Kalzium ist besonders in Milchprodukten und grünem Gemüse enthalten, so dass man mit einem Glas Milch zum Frühstück die Zähne stärken kann. Zwar kann der Milchzucker Karies fördern, aber andererseits wirkt Milch neutralisierend. Fleisch und Alkohol sind dagegen ganz eindeutig wahre Kalziumvernichter, so dass man vielleicht noch öfter als sonst auf beides verzichten sollte.

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  • Quelle: red | Foto: TaniaVdB / Tania Van den Berghen, Pixabay License
  • Erstellt am 19.11.2022 - 13:58Uhr | Zuletzt geändert am 19.11.2022 - 16:32Uhr
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