Intervallfasten: alternative Methode zum Abnehmen

Intervallfasten: alternative Methode zum AbnehmenGörlitz, 23. September 2019. Intervallfasten bzw. Intermittent Fasting: Die Abnehmmethode ist seit einiger Zeit in aller Munde. Und das zu Recht. Denn obwohl Intervallfasten keinem strengen Ernährungsplan folgt, ist es möglich, damit abzunehmen. Doch was ist Intervallfasten überhaupt? Und warum eignet es sich, so die Erfahrung vieler, so gut zum Abnehmen?
Abbildung: Bauchfett (Viszeralfett) gilt wegen seiner Stoffwechselaktvitäten als Risikofaktor

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Die Grundregeln des Intervallfastens

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Beim Intervallfasten wird – wie der Name schon sagt – in Intervallen gefastet. Das bedeutet, dass es einen längeren Zeitraum gibt, in dem gefastet wird und einen kürzeren, in dem gegessen werden darf. Ein bekanntes Modell ist das 16:8 Intervallfasten. Hier werden 16 Stunden lang gefastet, die restlichen acht Stunden lang ist essen erlaubt. Zur Fastenperiode zählt auch die Schlafenszeit, so dass nur ca. zehn bis acht Stunden im Wachzustand gefastet werden müssen.

Die Grundregeln des Intervallfastens auf einen Blick:

  1. Fastenintervalle wählen. Beispielsweise sind die folgenden Modelle möglich:
    a) 16:8: 16 Stunden fasten, acht Stunden essen
    b) 20:4: 20 Stunden fasten, vier Stunden essen
    c) 36:12: 32 Stunden fasten, 12 Stunden essen
    d) 23: One Meal A Day – eine große Mahlzeit pro Tag
    e) 5:2: fünf Tage in der Woche essen, zwei (nicht aufeinanderfolgende) Tage fasten

  2. Während der Essensperioden darf nach Lust und Laune gegessen werden.

  3. Gesunde und vollwertige Nahrung sollte bevorzugt werden.

Der größte Vorteil des Intervallfastens ist ganz klar das simple Vorgehen. Es müssen weder Kalorien gezählt noch Punkte berücksichtigt oder Ernährungspläne eingehalten werden. Aufgrund der fehlenden Verbote muss auf nichts verzichtet werden. Das Intervallfasten schließt keine Lebensmittelgruppen aus.

Warum Intervallfasten so gut zum Abnehmen ist

Für die Gewichtsreduktion gibt es eine einfache Grundregel: Der Kalorienverbrauch des Körpers muss höher sein als die Kalorienzufuhr durch Lebensmittel und Getränke, denn eine negative Kalorienbilanz führt bei einem normalen, gesunden Körper zu einer Gewichtsabnahme.

Das Intervallfasten hilft dabei, diese negative Kalorienbilanz zu erreichen und das ohne lästiges Kalorienzählen oder teure Ernährungspläne. Fit und gesund zu bleiben ist mit dem Intervallfasten gar nicht so schwer. Der relativ kurze Zeitraum, der zum Essen vorgesehen ist, schränkt die Nahrungsaufnahme auf wenige Stunden am Tag ein. In dieser kurzen Zeit ist es vielen Menschen nicht möglich, die gleiche Anzahl an Kalorien zu sich zu nehmen, die sie sonst essen würden.

Intervallfasten in der Praxis

Ein Beispiel: Wer morgens ohne Frühstück nicht aus dem Haus kann, für den beginnt die Zeit des Essens um 7 Uhr. Acht Stunden später, um 15 Uhr, sollte die letzte Mahlzeit verzehrt sein. Knabbereien beim Fernsehen oder ein später Mitternachtssnack fallen bei diesem Modell automatisch heraus. Gleiches gilt, wenn die Essensperiode in der Zeitspanne zwischen 14 Uhr und 22 Uhr liegt. Hier darf zwar abends gegessen werden, der morgendliche Gang zum Bäcker oder die Schüssel Cornflakes müssen jedoch weggelassen werden.

Intervallfasten: unkompliziert und erfolgversprechend

Insgesamt ist das Intervallfasten also deshalb eine so erfolgreiche Abnehmmethode, weil wir innerhalb eines kürzeren Zeitfensters meistens nicht die gleiche Kalorienmenge aufnehmen können wie an einem ganzen Tag. Gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung unterstützen die Gewichtsreduktion zusätzlich.

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  • Quelle: red | Foto: jarmoluk / Michal Jarmoluk, Pixabay-Lizenz
  • Erstellt am 23.09.2019 - 06:05Uhr | Zuletzt geändert am 23.09.2019 - 07:17Uhr
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