Bürgertelefon
Berlin. Das Bürgertelefon des Arbeitsministeriums wird heute 15 Jahre alt.
15 Jahre Auskunft zu Arbeit, Rente und sozialer Sicherung
Dazu erklärte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Vor 15 Jahren, am 1. September 1991, fiel der Startschuss für das Bürgertelefon des damaligen Bundesministeriums für Arbeit. Anlass war das große Informationsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger in den Neuen Bundesländern. Die suchten und brauchten nach der Wiedervereinigung Rat zu Rente, Arbeit und sozialen Fragen - schnell, unkompliziert und umfassend. Denn nach dem Fall der Mauer und mit dem Einigungsvertrag galten buchstäblich über Nacht die Regelungen Westdeutschlands auch in der ehemaligen DDR - Regelungen, die die Menschen direkt und vielfältig betrafen.
Nach der Einrichtung 1991 in Rostock entwickelte sich das Bürgertelefon schnell zu einer festen und viel gefragten Informationsquelle in ganz Deutschland. Bis heute wählten weit über zwei Millionen Menschen eine der Service-Nummern. Dabei haben sich im Laufe der Zeit und je nach Ressortzuschnitt die inhaltlichen Schwerpunkte zuweilen zwar verschoben - verlässlich, schnell und leicht verständlich sind die Auskünfte aber immer geblieben.
Informationen und Beratung gibt es heute zum ganzen Themenspektrum des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales: Rente und Altersvorsorge, Unfallversicherung und Ehrenamt, Arbeitsmarktpolitik, Arbeitsförderung und Arbeitsrecht, Teilzeitarbeit und Minijobs, die Belange behinderter Menschen. Beantwortet werden aber ebenso Fragen nach Ansprechpartnern im politischen Raum oder Anfragen nach Publikationen. Auch, wer eher allgemeine persönliche Sorgen in den Bereichen Arbeit und Soziales hat oder Hilfe braucht, findet am Bürgertelefon ein offenes Ohr.
Die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgertelefons in Rostock sind montags bis donnerstags von 8.00 bis 20.00 Uhr für 12 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz zu erreichen. Einen besonderen Service für Gehörlose bietet das Schreibtelefon. Dort stehen Expertinnen und Experten, die selbst gehörlos sind, mit Rat bereit. Und es gibt die Möglichkeit, sich per Fax (01805 - 67 67 17) oder E-Mail (info@bmas.bund.de) an das Ministerium zu wenden.
Alle Informationen und Nummern des Bürgertelefons finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
Mehr:
http://www.bmas.bund.de
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- Quelle: /BMAS
- Erstellt am 01.09.2006 - 08:46Uhr | Zuletzt geändert am 01.09.2006 - 08:49Uhr
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