Katholiken in der DDR – zwischen Anpassung und Ausgrenzung

Katholiken in der DDR – zwischen Anpassung und AusgrenzungGörlitz, 12. Juni 2015. Von heute an bis zum 30. Juli 2015 wird in der Stadtbibliothek Görlitz die Ausstellung "Katholiken in der DDR – zwischen Anpassung und Ausgrenzung" gezeigt. Wie für alle Christen war es auch für Katholiken in der "DDR" unmöglich, losgelöst vom Staat zu leben. In einem religionsfeindlichen Umfeld wurden sie ausgegrenzt, passten sich an oder lebten in Opposition zum Staat. Die Ausstellung zeigt persönliche Zeugnisse derer, die unter der SED-Diktatur ihren Lebensmittelpunkt in Kirchgemeinden erfuhren.

Gesprächsmöglichkeiten für Schulklassen

Mit der Ausstellung in der Görlitzer Stadtbibliothek werden vor allem junge Leute und jene, die die "DDR" nur von außen oder als Gelegenheitsbesucher kannten, an das Leben von Christen im realen Sozialismus herangeführt. Dabei rücken Freiheit und Demokratie als hohe Werte wieder neu ins Bewusstsein.

Zu empfehlen ist die Ausstellung, die mit Gesprächsmöglichkeiten für Schulklassen verbunden ist, besonders höheren Klassenstufen.

Die Ausstellung und der dazugehörige Begleitband wurden vom Verein "My Life – Erzählte Zeitgeschichte" e.V. in Kooperation mit der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur erstellt und gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der DDR-Diktatur. Unterstützt wurde das Projekt durch Spenden der Bistümer Berlin, Dresden-Meißen, Erfurt, Görlitz, Hamburg, Köln und Magdeburg.

Ausstellungseröffnung!
Freitag, 12. Juni 2015, 17 Uhr,

Lesung!
Dienstag, 30. Juni 2015, 19 Uhr,
Stadtbibliothek Görlitz, Jochmannstraße 2, 02826 Görlitz.
Lesung mit Prof. Dr. Peter Stosiek zu "Möglichkeiten christlicher Opposition in der DDR"

Kontakt für Schulklassen!

Gabi Kretschmer, Referentin für Missionarische Pastoral im Bistum Görlitz
E-Mail gabi.kretschmer@wenzel-gr.de

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  • Quelle: red | Foto: © Görlitzer Anzeiger
  • Zuletzt geändert am 12.06.2015 - 00:40 Uhr
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