Zugverbindung Dresden - Breslau
Dresden | Görlitz-Zgorzelec | Breslau (Wrocław), 14. März 2009. Der Landkreis Görlitz begrüßt in einer Pressemitteilung die Einrichtung einer durchgängigen Zugverbindung von Dresden nach Wroclaw. Dies könne aber nur der erste Schritt zur besseren internationalen Anbindung der Region sein. Nach mehr als vier Jahren können jetzt Reisende drei Mal täglich zwischen Polen und Sachsen mit den Zügen der Deutschen Bahn und der polnischen Staatsbahn PKP fahren.
Priorität für die Sachsenmagistrale gefordert
Der Görlitzer Landrat Bernd Lange sieht die Möglichkeit, den Verkehrsdrehpunkt Oberlausitz weiter auszubauen und fordert die Wirtschafts- und Verkehrsminister des Freistaates und Bundes nachdrücklich auf, sich für eine weitergehende internationale Zuganbindung Berlin-Görlitz-Breslau, Dresden-Görlitz-Breslau, jeweils weiterführend nach Krakau (Kraków) einzusetzen.
„Die Sachsenmagistrale sollte insbesondere bei Wirtschaftsminister Jurk oberste Priorität genießen. Über den europäischen Verkehrskorridor E3 der Europäischen Union, der Paris und Kiew (Київ) verbindet, haben wir die einmalige Chance, auf der Strecke der historischen Via Regia internationale Verkehrsprojekte zu realisieren“, appelliert Lange. Wirtschaftsminister Jurk ist auch für den Verkehr zuständig und stammt aus Weißkeißel / Wuskidź in der Oberlausitz.
Das Ziel der Regierungen von Bund und Freistaat müsse es sein, dem demographischen Wandel durch Aktionen zu begegnen, statt mit Reaktionen aufzuwarten. Die internationale Verkehrsanbindung stelle dabei ein wesentliches Element dar, um den ländlichen Raum attraktiv für Bewohner und Investoren zu machen, so das Landratsamt. Eine leistungsfähige Schienenanbindung ermögliche Berufspendlern das Leben im ländlichen Raum und die Arbeit in den Ballungsräumen.
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- Erstellt am 14.03.2009 - 11:56Uhr | Zuletzt geändert am 27.08.2022 - 15:33Uhr
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