Vom Winde verweht
Mitteldeutschland. Noch am vergangenen Freitag, dem 29. März 2008, überboten sich Rundfunk- und Fernsehstationen mit Orkanwarnungen. Sicher sind deutliche Warnungen angebracht gewesen, doch der aufmerksame Beobachter konnte sich des Eindrucks nicht entziehen, dass eine Eigendynamik, sich gegenseitig mit den eindringlichsten Katastrophenszenarien zu überbieten, eingesetzt hatte.
Sturmwochenende über Miteldeutschland glimpflich
Im Flachland waren die Windböen teils deutlich unangenehmer zu spüren als in den Mittelgebirgen, von Gipfellagen einmal abgesehen, wo tatsächlich Orkane tobten.
Der Straßenverkehr insgesamt war weit weniger behindert, als zu erwarten war. Bei der Bahn war es wohl der Muckefuck-Express, der wegen der Sperrung der Strecke Dresden-Riesa-Leipzig nicht verkehren konnte, der die meisten Reisenden mit der Allmacht des Wetters konfrontierte.
Dass kaum Dächer in Mitleidenschaft gezogen worden, dürfen sich die Deutsche Bauordnung, das Dachdeckerhandwerk und der fortgeschrittene Sanierungsstand auf die Fahnen schreiben.
Im Landkreis Löbau-Zittau mussten Freiwillige Feuerwehren am vergangenen Wochenende insgesamt 40 Mal zur Beseitigung von Sturmschäden und Wassereinbrüchen ausrücken. So wurden am 1. März 2008 18 Feuerwehren zur Beseitigung von Sturmschäden alarmiert, vier Feuerwehren kamen zur Beseitigung von Wassereinbrüchen zum Einsatz. Am nächsten Tag wurden 14 Feuerwehren wurden zur Beseitigung von Sturmschäden alarmiert und ebenfalls vier Feuerwehren kamen zur Beseitigung von Wassereinbrüchen zum Einsatz.
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- Quelle: /FRS | Update der Veröffentlichung vom 02.03.2008 - 21:39 Uhr
- Erstellt am 02.03.2008 - 21:24Uhr | Zuletzt geändert am 03.03.2008 - 10:52Uhr
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