Wo es wieder richtig glüht

Wo es wieder richtig glühtSchwarzenberg, 28. Dezember 2018. Wie blass ist doch das Alpenglüh'n, wenn man es mit dem Nachglüh'n in Schwarzenberg im Erzgebirge vergleicht! Hier haben sich die intimen Marktplatzveranstaltungen "Vorglüh'n" zum Einläuten der Weihnachtszeit und "Nachglüh'n" zu deren Ende zu Geheimtipps zwischen Wilhelmshaven, Görlitz und München entwickelt. Wohl nirgends in der großen weiten Welt wird die Weihnachtszeit so glühend herbeigesehnt wie hier und wohl nirgends ist man so erleichtert, wenn die Zeit des Besinnens vor allem auf Essen und Trinken wieder vorbei ist und die neue Vorfreude sich nahtlos anschließt.

Anzeige

Wie in Schwarzenberg das Ende der Weihnachtszeit gefeiert wird

Wie in Schwarzenberg das Ende der Weihnachtszeit gefeiert wird

Ausschnitt aus dem Schaufenster des Künstlerhauses Franz Kafka im Künstlergässchen Schwarzenberg

Thema: Woanders

Woanders

"Woanders" - das ist das Stichwort, wenn der Görlitzer Anzeiger auf Reisen geht und von Erlebnissen und Begegnungen "im Lande anderswo" berichtet. Vorbildliches, Beispielhaftes und Beeindruckendes erhält so auch im Regional Magazin seine Bühne.

Den Schlusspunkt der Festtagssaison von der Adventszeit 2018 bis zu Hohneujahr 2019 bildet das Nachglüh'n auf dem Schwarzenberger Oberen Markt. Ein paar edle Buden und Livemusik reichen aus, damit sich alle noch einmal treffen um sich zu vergewissern: Ja, die Weihnachtszeit, sie ist nun vorbei.

Im Grunde ist das in ihrer Traulichkeit eine zutiefst erzgebirgische Veranstaltung, die aber ziemlich modern daherkommt. Dazu trägt ganz wesentlich die Musik der Kultband "The Horseless Riders" bei. Rock'n'Roll, Blues und Soul sind angesagt und bringen den ganzen Marktplatz zum Tanzen, wenn man das Füßewippen der Besucher einschließt. Rundherum gibt's auch Sachen, die Kinder interessieren, doch auch die Erwachsenen lockt das Künstlergässchen. Tipp: Hier kann man sich am Künstlerhaus Franz Kafka noch die großen Leuchtbild-Scherenschnitte von Gudrun Beier und im Schaufenster eine Krippensammlung von Jörg Beier ansehen.

Wer das noch nicht erlebt hat, kann sich auf der Fotostrecke von Haltepunkt Erzgebirge einen ersten Eindruck verschaffen. Doch Vorsicht: Dieser letzte (oder erste?) Weihnachtsmarkt des Jahres hat Suchtpotential.

Teilen Teilen
Kommentare Lesermeinungen (0)
Lesermeinungen geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion, sondern die persönliche Auffassung der Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich das Recht zu sinnwahrender Kürzung vor.

Schreiben Sie Ihre Meinung!

Name:
Email:
Betreff:
Kommentar:
 
Informieren Sie mich über andere Lesermeinungen per E-Mail
 
 
 
Weitere Artikel aus dem Ressort Weitere Artikel
  • Quelle: TEB | Abbildungen: © Haltepunkt Erzgebirge
  • Erstellt am 28.12.2018 - 08:50Uhr | Zuletzt geändert am 28.12.2018 - 09:40Uhr
  • drucken Seite drucken
Anzeige