Theater Görlitz wird zur singenden klingenden Lesebühne
Görlitz, 16. Dezember 2016. Theater ist auch nicht mehr, was es mal war: Nun können die Schauspieler nicht mal mehr ihre Texte auswendig, sondern müssen sie vorlesen, als Schauleser gewissermaßen. So ist das, wenn die Lesebühne Hospitalstraße ins Große Haus kommt. Sich dann auch noch als "Hospitalstraße XXL" anzukündigen, das passt zur großen Klappe des Autorenduos Axel Krüger und Mike Altmann.
Abbildung: Schraubenyeti und Rany sind "Kopfleuchten". Haltet die Mädels fest!
Gegen die nachweihnachtliche Trägheit!
Thema: Lesebühnen
images/src/Goerlitz-Poetry_1.jpgLesebühnen sind in Görlitz fester Kulturbestandteil - teils musikalisch unterlegt, teils mit Autoren von vor Ort, teils mit weitgereisten Schreib- und Lesenden.
Zum Glück werden die beiden Schauleser nicht allein aufs Publikum losgelassen: Aus Prag (Praha) kommt der wie der Rest der Bühnenbesetzer ebenfalls ansehnliche Bestsellerautor Jaroslav Rudyš, in der Handtasche seinen aktuellen Roman "Nationalstraße". In anderen Ländern wurde Rudyš durch die Graphic-Novel – das ist sowas wie ein Roman in Comic-Stil – "Alois Nebel" bekannt, die er mit entwickelte und deren Verfilmung zahlreiche Preise gewann.
Eine Perle der musikalischen Unterhaltung ist das Kult-Duo "Kopfleuchten", so dem sich der Ex-Görlitzer Schraubenyeti und der Halbsyrer Rany aus Dresden vereinigt haben. Das verleitet dazu, Eintrittkarten für die Hospitalstraße XXL auf dem Gabentisch zu platzieren.
Insgesamt versteht sich die Veranstaltung als ein unverzichtbarer Beitrag, die Weihnachtsträgkeit auf lohnenswerte Weise mit frischen-frechen Worten zu überwinden.
Prädikat: Unbedingt hingehen!
Dienstag, 27. Dezember 2016, 19.30 Uhr,
Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz/Zittau, Haus Görlitz, Großer Saal.
Karten möglichst vorher kaufen!
Karten erleichtern um ein dutzend Euro. Das Erlebnis kann man sich beim Vorverkauf an der Theaterkasse, in weiteren Vorverkaufsstellen und online unter http://www.g-h-t.de/ gönnen. Kärgliche Reste gibts an der Abendkasse.
Guter Rat!
Wer gar nicht hingehen will, sollte derlei Karten wenigstens verschenken. Da kommt Freude auf!
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- Quelle: red | Fotos: Paul Glaser
- Erstellt am 15.12.2016 - 12:29Uhr | Zuletzt geändert am 17.12.2016 - 10:01Uhr
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