Fördermittel für barrierefreies Wohnen

Fördermittel für barrierefreies WohnenGörlitz, 11. Januar 2021. In Deutschland werden die Menschen im Durchschnitt erfreulicherweise immer älter. Das ist eine tolle Sache, kann aber im Alter durchaus auch zu einigen Problemen führen. Schließlich kann es passieren, dass man im Alter nicht mehr ganz so fit ist und Anpassungen in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus notwendig werden. Das hängt auch damit zusammen, dass viele ältere Menschen gerne möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben wollen. Aus diesem Grund kann es notwendig werden, dass man im Laufe der Zeit einige Umbauten für ein barrierefreies Wohnen machen muss. Gut zu wissen ist an dieser Stelle übrigens, dass es in Deutschland eine ganze Reihe von Förderungsmaßnahmen rund um den Umbau für ein barrierefreies Wohnen gibt. Das ist auf jeden Fall ein wichtiger Punkt, wenn es darum geht, im Alter weiterhin gut und zufrieden leben zu können.

Barrierefreies und damit rollstuhlgerechtes WC mit fester und klappbarer Armauflage

Foto: Lanz-Andy, Pixabay License (Bild beschnitten)

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Licht in den Förderdschungel

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Grundsätzlich ist es nie zu früh, um sich mit altersgerechtem Bauen auseinanderzusetzen. Das bedeutet beispielsweise, dass man bei einem Neubau gleich ans Alter denken sollte. Immerhin ist es nicht unwahrscheinlich, dass man im Alter zum Beispiel auf ein barrierefreies Badezimmer angewiesen ist. Hierbei kann man unter bestimmten Voraussetzungen auf Fördergelder der KFW-Förderbank zurückgreifen. Darüber hinaus gibt es aber in den vielen Bundesländern teilweise interessante Förderprogramme, die man bei Baumaßnahmen für ein barrierefreies Wohnen etwa aufgrund einer eingetretenen Blindheit nutzen kann.

Ebenfalls gibt es in diesem Zusammenhang einige europäische Förderprogramme und einzelne Stiftungen, die unter bestimmten Bedingungen ebenfalls Hilfe zur Verfügung stellen. Allerdings ist es an dieser Stelle wichtig, dass man sich immer genau über die einzelnen Förderprogramme informiert. Denn in einigen Fällen muss man schon abwägen, ob es sich lohnt, ein solches Förderprogramm zu nutzen. Beispielsweise wird bei einigen Förderungen verlangt, dass man für die Umsetzung der Maßnahme zwingend Fachleute beauftragen muss. Aus diesem Grund kann es passieren, dass eine Fördermaßnahme gar nicht genutzt werden kann, wenn man etwa das Badezimmer in Eigenregie barrierefrei umbauen will.

Tipp:
Wichtige Ansprechpartner bei anstehenden Umbaumaßnahmen wegen körperlicher Einschränkungen sind die jeweiligen Kranken- und Pflegekassen.

Beim Hauskauf schon ans Alter denken

Aus heutiger Sicht ist es auf jeden Fall zu empfehlen, beim Hauskauf oder beim Bau eines neuen Hauses schon möglichst früh an das barrierefreie Wohnen im Alter zu denken. Schließlich ist es auch in der Region Görlitz gar nicht so einfach, interessante Immobilen im Speckgürtel rund um die Stadt zu finden. Görlitz ist bei vielen Leuten beliebt und das führt zu einem nicht gerade einfachen Immobilienmarkt, wenn es um ein Eigenheim geht.

In der Region gibt es übrigens ein gutes Schulennetz für Kinder in allen Altersstufen, etwa die Grundschule im nahen Markersdorf, die ab Görlitz und Löbau per Eisenbahn erreichbare freie Schule SCHKOLA in Gersdorf oder in Reichenbach/O.L. die Oberschule, ebenfalls in Gehweite des Bahnhofs. Im ganzen Landkreis Görlitz können Familien auf Schulen zurückgreifen, die in vorbildlicher Weise die Inklusion umsetzen. Dadurch ist Görlitz als Stadtund Region auch für Familien mit behinderten Kindern interessante und erfreut sich bei Familien großer Beliebtheit.

Unterm Strich: Wenn man seine Wunschimmobilie gefunden hat, dann sollte man das Haus oder die Wohnung auch möglichst frühzeitig auf das Leben im Alter vorbereiten. Es existieren mittlerweile zahlreiche Förderungen für das barrierefreie Wohnen, deren Nutzung sich in vielen Fällen lohnen kann.

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  • Quelle: red | Foto: Andy / Lanz-Andy, Pixabay License
  • Erstellt am 11.01.2021 - 09:25Uhr | Zuletzt geändert am 11.01.2021 - 10:05Uhr
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