Grüne Sorgen in Görlitz
Görlitz, 31. August 2016. Mehr als 15.000 Pflanzen haben die Gärtnerinnen und Gärtner für die Sommerbepflanzung in der Stadt gepflanzt. Vernünftig umgehen damit kann aber nicht jeder, weshalb sich das "Sachgebiet Grünwesen" der Stadtverwaltung Görlitz zu Hinweisen veranlasst sieht.
Grünflächen und Pflanzen bitte schonen!
Die Petersilie, die auf dem Postplatz ausgebracht wurde, soll vor allem der Gestaltung dienen. Wenn nun jemand einmal ein Hälmchen kostet, so ist das sicher kein Beinbruch - aber manche Zeitgenossen ernten die Pflanzen komplett ab, als ob das Stadtgrün ein Volkseigener Betrieb wäre. Da war solches Verhalten zwar auch verboten, aber durchaus üblich. Wer sich darn erinnert, kann das gern zum Projekt des Kulturhistorischen Museums Görlitz "Erfahrung DDR" beisteuern.
Zurück zur Petersilie: Das Küchenkraut hat zwischen den anderen Pflanzen eine vermittelnde Rolle zugute und soll, ähnlich wie schon einmal der Dill, Betrachter aufmerksam machen
.
Also: Der Postplatz ist nicht zum Urban Gardening freigegeben und schon gar nicht zum bloßen Abernten dessen, was andere gepflanzt haben. Weill eine klare Ansage mehr hilft als gute Worte allein sei noch deutlich gesagt, dass generell die Entnahme von Pflanzen nach der Görlitzer Grünanlagensatzung glasklar verboten ist. Kommt es zur Anzeige eines Petersilien- oder sonstigen Pflanzenräubers wartet ein Bußgeld.
Appell an Hundebesitzer
An alle Hundebesitzer, die den Postplatz besuchen, richtet sich eine weitere Bitte, weil die hier gepflanzten, aufwändig gezogenen Kugel-Eiben unter dem Urin der Hunde leiden. Ihre unteren Bereiche sind schon braun geworden und haben fast keine Nadeln mehr. Also: Bitte halten Sie ihre Hunde an der kurzen Leine und achten Sie darauf, dass die Vierbeiner die Gehölze nicht zum Markieren nutzen. "Andernfalls werden wir die Kugel-Eiben auf dem Postplatz verlieren", so die Feststellung aus dem Sachgebiet Grünwesen.
Die Vorgeschichte erfahren Sie im Görlitzer Anzeiger!
02.06.2016: Görlitz erblüht
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- Quelle: red | Fotos: © Görlitzer Anzeiger
- Erstellt am 31.08.2016 - 13:15Uhr | Zuletzt geändert am 23.12.2020 - 11:03Uhr
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