Neues Mitteilungsblatt des zur Sache! e.V.

Neues Mitteilungsblatt des zur Sache! e.V.Görlitz-Zgorzelec. Dr. Peter Gleißner hat für den zur Sache! e.V. ein neues Mitteilungsblatt - für März 2011 - verfasst. Der Görlitzer Anzeiger als unabhängige Plattform macht die Informationen des Vereins - wie auch die von anderen demokratischen Organisationen in Görlitz bereitgestellten - zugänglich.

Thema: zur Sache! e.V.

zur Sache! e.V.

zur Sache! e.V. ist eine Wählervereinigung, die am 16. Februar 2009 in Görlitz gegründet wurde.

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In der März-Ausgabe 2011 des Mitteilungsblatts von zur Sache! lesen:

1. Zwei Jahre „zur Sache! e.V.“
2. Vereinsarbeit 2010
3 Pressefreiheit in Görlitz
4. Der „zur Sache!“- Beutler und das Pressegesetz
5. Staatsverständnis a la BfG
6. Hundert Jahre Weihe der Synagoge


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Kommentare Lesermeinungen (3)
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Herr Ahrens, wann kommen Sie endlich zur Sache?

Von Engert Sven am 21.03.2011 - 23:54Uhr
Hallo Herr Ahrens,

das, was ich hier lese, sind für mich drei nichts sagende Zeilen, von Ihnen hatte ich eigentlich mehr erwartet. Da wird eine unabhängige Redaktion von ihnen seit geraumer Zeit angegriffen, warum tun Sie das? Sie könnten den Görlitzer Anzeiger doch auch nutzen, es steht Ihrer Partei doch frei, aber das geht ja nicht, wo doch Ihre Partei den Görlitzer Anzeiger aus Ihren freien Willen heraus selber aus Ihren Verteiler gestrichen hat, warum auch immer.

Der Görlitzer Anzeiger ist für mich persönlich eine Plattform, wo man seine Meinung am Ende auch so lesen kann wie es in der Redaktion ankommt. Den Pressekodex sollten Sie mal lieber einer anderen unabhängigen Tageszeitung unter die Nase halten (ach das können Sie ja gar nicht, die sind ja noch bei Euch im Verteiler), einem Mitarbeiter scheint der völlig fremd zu sein .Herr Ahrens, wenn ich mir die Stadtrats-Sitzung so anschaue, dann denke ich manchmal, dass Görlitz 1990 stehen geblieben ist. Wissen Sie was Demokratie ist??? Herr Ahrens, Sie könnten sich kringeln vor Lachen...

Ich kann schon lange nicht mehr lachen über die Arroganz, die manche Mitglieder des Stadtrates an den Tag legen. Wenn ich sehe, was die Linken in Dresden (19.02.2011, siehe YouTube) auf den Nebenschauplätzen veranstaltet haben, da vergeht auch mir ganz schnell das Lachen. Dass man gegen Rechts marschiert, dagegen habe ich rein gar nichts, das ist auch gut so. Was ich verurteile ist die Art und Weise der linken Szene, solche Gegendemonstrationen für Krawalle zu nutzen. Wenn Ihr die Polizeieinsätze aus Euren eigenen Kassen bezahlen müsstet würdet Ihr solche Chaoten wahrscheinlich gleich aussortieren, aber so bezahlt es der Steuerzahler.

Am Ende glauben Sie das wirklich, oder… diese Frage beantworte ich Ihnen mit Ja. Wenn sie mir hätten hier mal Ihre Meinung dazu geschrieben, hätte ich am Ende vielleicht eine Grundlage mit Ihnen zu diskutieren (ein wichtiges Mittel der Demokratie), aber so…
Bleibt mir nur der Gedanke, dass Sie es gar nicht dementieren können (dürfen oder was auch immer sie daran hindert), was Herr Dr. P Gleißner in seiner Mitteilung schreibt. Herr Ahrens, kommen sie doch endlich mal zur Sache und damit meine ich auf keinen Fall, dass Sie unserem Verein beitreten sollen, sondern sich mal in einer Vernünftigen Art und Weise zu äußern.

P.S.: Das lg heißt Liebe Grüsse - Mfg würde ich Ihnen noch glauben aber lg ...

Mit freundlichen Grüßen

Engert Sven

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Hundert Jahre Weihe der Synagoge

Von Barbara Handke am 21.03.2011 - 19:21Uhr
Am 13. März 2011 lud der Förderkreis Görlitzer Synagoge zur Feier des 100. Jahrestages der Weihung der Synagoge ein. Und schon in der Woche darauf erschein in den Mitteilungen des Vereins "Zur Sache", welchem Oberbürgermeister Paulick vorsteht und der ihn im Stadtrat politisch unterstützt, ein Bericht zu der Feier, verfasst von Dr. Gleißner. Dass dieser Bericht selbstverständlich die Haltung Paulicks, in der Synagoge dürfe nichts religiöses stattfinden, versucht zu stützen, braucht nicht extra erwähnt zu werden, interessant ist aber, wie nun versucht wird, die Einhaltung des Verbots dem Förderkreis zur Last zu legen.

"Dr. Wieler kam zu zweit. Leider gibt es kein deutsches Wort, um dieses Gespaltensein zu beschreiben. Er begann seine Rede als Bürgermeister und vertrat die Meinung der Stadt. Plötzlich aber erklärte er sich zum Privatmann und vertrat die gegenteilige Meinung. Das muss ihm erst einmal einer nachmachen.", schreibt Dr. Gleißner. Aber was soll ein zweiter Bürgermeister denn anderes tun, wenn OB Paulick eine Haltung vertritt, die er nicht teilt? Er muss beruflich seinem Dienstherrn folgen, auch wenn es gegen jede Vernunft sein sollte. Privat zeigte Wieler aber das Rückgrat, eine eigene Meinung zu vertreten. Es handelte sich in keiner Weise dabei um eine Spaltung, sondern um eine äußerst vernünftige Rede, in der der Weisungsbefugnis des Dienstherrn ebenso wie der eigenen Einsicht Rechnung getragen wurde. Wenn der Verein "Zur Sache" dies als befremdlich empfindet wäre es an der Zeit, mal die eigene Position zu überdenken.

Weiter heißt es über die Rede Markus Bauers bei Dr. Gleißner: "So kurz nebenher erklärte er Kaiser Wilhelm II. zum Antisemiten, eine Unhöflichkeit seinen jüdischen Gästen gegenüber. Ist der jüdische Staat doch der einzige auf der Welt, in dem Wilhelm II. ein Denkmal gebaut worden ist (Haifa 1982)." Kennt Herr Geißner denn die antisemitischen Äußerungen des Kaisers nicht? Bei Gleißner wird Wilhelm II. zum Judenfreund, in Israel hochverehrt. Wenn es den jüdischen Gästen gegenüber eine Freichheit sei, Wilhelm einen Antisemiten zu nennen, ob sie dann gejubelt hätten, wenn M. Bauer stattdessen den Kaiser zitiert hätte? Wilhelm II in einem Brief am 15. August 1927: „Die Presse, die Juden und Mücken sind eine Pest, von der sich die Menschheit so oder so befreien muß - I believe the best would be gas.“ Vielleicht sollte Dr. Gleißner sich weniger mit der Verehrung Wilhelms und mehr mit dessen Zitaten befassen. Das würde uns derart peinliche Ausrutscher ersparen.

Aber dort enden die Peinlichkeiten des Berichts nicht: "Trotz des entschiedenen Willens einiger, die Synagoge als Synagoge wieder herzustellen, berührte deren Vergesslichkeit, dass dann die wichtigste Person von der Feier ausgeschlossen blieb, der Hausherr. Denn zu dem hatten vor hundert Jahren die Erbauer der Synagoge ihn gemacht: der ewigreiche Gott, an dessen Existenz kurz nur Jacobowitz erinnerte." Dr. Gleißner scheint vergessen zu haben, dass OB Paulick den Hausherrn ausgesperrt hat, verboten hat ihm in der Synagoge zu dienen. Nun vermisst das politische Lager des Oberbürgermeisters den Hausherrn. Erich Fried schrieb einmal zu Deutschland "dich suchen heißt lange noch fragen: wo ist dein Bruder, Kain?" Herr Paulick und Herr Dr. Gleißner, wo ist ihr Kain?

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Neues Mitteilungsblatt ...

Von Thorsten Ahrens am 20.03.2011 - 19:40Uhr
"Der Görlitzer Anzeiger als unabhängige Plattform..."

Ich könnte mich kringeln vor Lachen...

Am Ende glauben Sie das wirklich, oder...?

lg

thorsten ahrens

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  • Quelle: red
  • Zuletzt geändert am 19.03.2011 - 09:47 Uhr
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