Verbrennt die Finanzkrise die Rente?

Berlin, 6. Februar 2009. Zu der am 3. Februar 2009 vorgestellten Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) über die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Rentenversicherung hat die Deutsche Rentenversicherung Bund Stellung genommen.

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Sichere Anlagepolitik

Die gesetzliche Rentenversicherung sei von der Krise an den Finanzmärkten nicht unmittelbar betroffen, so der gesetzliche Rentenversicherer. Die Renten werden im Umlageverfahren finanziert, das bedeutet, dass die eingezahlten Beiträge der Versicherten und ihrer Arbeitgeber sofort wieder zur Finanzierung der laufenden Renten verwendet werden. Sie werden nicht, wie beim Kapitaldeckungsverfahren bei Versicherungen und Banken, am Kapitalmarkt angelegt.

Um Schwankungen zwischen Einnahmen und Ausgaben ausgleichen zu können, wird von der Rentenversicherung die Nachhaltigkeitsrücklage vorgehalten. Sie ist nach den Vorgaben des Gesetzgebers anzulegen, und zwar sicher, liquide und rentabel, wobei der Sicherheit die höchste Prioritätsstufe zukommt. Die Gelder der Deutschen Rentenversicherung sind daher ausschließlich bei Kreditinstituten angelegt, die einem inländischen Einlagensicherungssystem angehören. In keinem Fall legt die Deutsche Rentenversicherung Gelder spekulativ an. Sie wählt für die Anlage ihrer Finanzmittel nur Anlageformen, die höchsten Sicherheitskriterien entsprechen.

Die Deutsche Rentenversicherung sorgt mit ihrer Anlagenpolitik dafür, dass die Gelder der Versicherten und somit auch die Rentenzahlungen geschützt sind. Darauf wies jüngst auch das Bundesversicherungsamt hin.

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  • Quelle: /red
  • Erstellt am 06.02.2009 - 08:59Uhr | Zuletzt geändert am 15.02.2019 - 00:00Uhr
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