Denkmalschutz in neuen Händen
Berlin. Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange wird neue Präsidentin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz. Das hat die Kultusministerkonferenz auf ihrer heutigen Sitzung in Berlin beschlossen. "Gerade am Beispiel der Diskussion um die Waldschlösschenbrücke und die Erhaltung des Welterbetitels für das Dresdner Elbtal zeigt sich, dass politische Klugheit und verantwortungsvolles Handeln zum Schutz des kulturellen Erbes nicht immer einfach ist", sagte die Ministerin am Rande der Konferenz der Kultusminister.
Sachsens Wissenschaftsministerin wird neue Präsidentin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz
Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz hat die Aufgabe, sich in allen Lebensbereichen für den Denkmalschutze einzusetzen. Dazu gehört unter anderem die Förderung von Interesse und Engagement der Bevölkerung für den Denkmalschutz, die Untersuchung von Problemen des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege oder gelegentliche Äußerungen zu bundesweit diskutierten Problemen des Denkmalschutzes.
Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz wurde 1973 gegründet. Es unterstützt die Arbeit von Bund, Ländern und Gemeinden zur nachhaltigen Integration und Bewahrung des kulturellen Erbes. Dem Komitee gehören als Mitglieder Vertreter aus Politik, Medien, Wirtschaft und Kirche, sowie der kommunalen Spitzenverbände und verschiedener Vereinigungen an, die mit Denkmalschutz und Denkmalpflege befasst sind.
Dr. Eva-Maria Stange wird das Amt - das sie seit Dezember vergangen Jahres bereits als Vizepräsidentin inne hatte - am 1. Oktober dieses Jahres von Ihrem Vorgänger Professor Goebel übernehmen. Entsprechend der Geschäftsordnung des Komitees bleibt Staatsministerin Dr. Stange danach für drei Jahre im Amt.
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- Quelle: /red
- Erstellt am 14.06.2007 - 19:38Uhr | Zuletzt geändert am 14.06.2007 - 19:38Uhr
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