Filmdreh in Tunesien
Halle | Görlitz | Tunesien. Wieder sind es junge Leute, die aus dem Landkreis Görlitz stammen und mit ihrer Beteiligung an einem Filmprojekt aufhorchen lassen. Die drei Studenten, die an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle und an der Bauhaus-Universität in Weimar studieren, wollen gemeinsam mit sieben Mitstreitern einen kurzen professionellen Spielfilm produzieren.
Ein ethischer Grenzfall mit erschreckender Antwort
Gedreht wird die Handlung ausnahmslos in der tunesischen Wüse. Bis dahin allerdings ist es noch etwas Zeit. Die Reise nach Tunesien startet Ende März 2011, die eigentlichen Drehtage liegen dann etwa Mitte April.
"Die Zeit bis zur Abreise ist angefüllt mit Formalitäten und anderen Reisevorbereitungen", erklärt Stephan H. Beier, der gemeinsam mit dem Soundproducer und Komponisten Marcus Illgenstein den Film produziert.
Das "Team Afrika" wird aus sechs Personen bestehen, darunter Ray. P. Maletzki und Clemens Beier, der erst unlängst mit "Margot" aufhorchen ließ. Im "Team Europa" sind weitere vier Mitarbeiter beteiligt.
Obgleich es sich um eine sogenannte "No-Budget-Produktion" handelt, müssen doch rund 10.000 Euro aufgebracht werden. Mit etwa einem Drittel davon fallen die Transportkosten ins Gewicht. "Ein Vorbereitungsteam fährt zwei Wochen vor Drehbeginn mit dem Caravan nach Tunesien in eine Oasenstadt und bereitet alles vor", berichtet Marcus Illgenstein, "die Schaupieler und die Regie kommen mit dem Flugzeug nach."
Die Filmstory dokumentiert einen Grenzfall menschlicher Ethik, wie ihn vielleicht nur eine lebensfeindliche Umwelt wie die Wüste erzeugen kann. Und der Film - Arbeitstitel "Selektion" - wird sich nicht scheuen, eine erschreckende Antwort zu geben.
Fertig gestellt sein soll der Kurzspielfilm bereits im Sommer 2011. Man darf gespannt sein.
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- Quelle: red
- Erstellt am 19.02.2011 - 15:47Uhr | Zuletzt geändert am 19.02.2011 - 16:19Uhr
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