Görlitz auf dem Titel
Görlitz, 30. September 2017. Ehre, wem Ehre gebührt... so ist es nur richtig, wenn ein Foto der Görlitzer Justitia den Einband eines bemerkenswerten Buches über die Geschichte der Denkmalpflege auf sächsischem Gebiet von 1945 bis 1989 ziert. Die 2010 vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen herauisgegebenen 240 Seiten mit 362 teils farbigen Abbildungen kosten statt 19 Euro bei Frölich & Kaufmann, Berlin, jetzt nur noch 7,95 Euro.
Abbildung: Der Frauenturm in Görlitz, auch Dicker Turm genannt, beherbergte zu "DDR"-Zeiten einen heute legendären Studentenclub, der mit der Sanierung schließen musste, unter seiner Haube.
Literaturtipp zur Denkmalpflege in Sachsen
Anlass für die Publikation von Heinrich Magirius war der hundertste Geburtstag von Prof. Dr. Hans Nadler, dem Nestor der sächsischen Denkmalpflege, am 1. Juli 2010.
Sachsen ist ein an Baudenkmalen besonders reiches Land. In der Oberlausitz sind die von den Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg weitestgehend verschonten Altstädte seit 1990 in neuem Glanz auferstanden. Bekanntestes Beispiel ist zweifelsohne Görlitz mit seinen nahezu 4.000 Baudenkmalen aus den unterschiedlichen Epochen. Aber auch die anderen Städte des mittelalterlichen Oberlausitzer Sechsstädtebundes, zu dem neben Görlitz auch Kamenz, Zittau, Löbau, Lauban (heute Luban in Polen) und Bautzen gehörten, sind weitestgehend restauriert und saniert. Wer als Architektur- und Kunstfreund hier Blut geleckt hat, dem seien ebenfalls die historischen Stadtkerne in der heute polnischen Oberlausitz und Niederschlesiens empfohlen.
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Die Geschichte der Denkmalpflege Sachsens nach dem Zweiten Weltkrieg 1945–1989
Von Heinrich Magirius, Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Dresden 2010.
31x30cm, 240 Seiten, 362 teils farbige Abbildungen, Paperback.
Bei der Frölich & Kaufmann Verlag und Versand GmbH unter Nr. 1004409 erhältlich.
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- Quelle: TEB | Fotos: © Görlitzer Anzeiger
- Erstellt am 30.09.2017 - 08:09Uhr | Zuletzt geändert am 02.10.2017 - 06:18Uhr
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