Kulturraumgesetz abschaffen?
Dresden. Unter dem Titel "Entfristen oder abschaffen? Die Zukunft des Sächsischen Kulturraumgesetzes" laden das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und die Friedrich-Ebert-Stiftung/Büro Dresden zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung.
Einladung zur 2. GLÄSERNEN WERKSTATT
Sachsen wil mit seiner Kulturförderung ein qualitativ hochwertiges Kulturangebot sowohl in den urbanen Zentren als auch in den ländlichen Regionen auf Dauer gewährleisten.
Das Sächsische Kulturraumgesetz sichert seit 1993 in einmaliger Weise die solidarische Finanzierung einer breiten kulturellen Infrastruktur. Vor dem Hintergrund der ursprünglich befristeten Laufzeit des Gesetzes und im Zuge der Verwaltungsreform und der damit verbundenen Neugliederung der Landkreise und kreisfreien Städte ergeben sich allerdings wesentliche Konsequenzen für das Kulturraumgesetz: Wie viele Kulturräume sollen künftig gebildet werden? Welche Finanzierungsregelungen sind sinnvoll?
Diskutiert werden diese und andere Fragen im Rahmen einer Veranstaltung der Reihe GLÄSERNE WERKSTATT des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und der Friedrich-Ebert-Stiftung/ Büro Dresden unter dem Titel "Entfristen oder abschaffen? Die Zukunft des Sächsischen Kulturraumgesetzes".
Im Podium diskutieren Klaus Winterfeld, Kulturwissenschaftler und Autor der Studie "Das sächsische Kulturraumgesetz - Eine Bilanz nach elf Jahren" und Petra Kockert, Landrätin im Landkreis Kamenz sowie Mitglied im Kulturkonvent des Kulturraums Oberlausitz-Niederschlesien. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange.
Interessenten sind zur Veranstaltung herzlich eingeladen.
Hingehen!
Montag, 12. Februar 2007, 19 Uhr,
Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst,
Wigardstraße 17, 01097 Dresden, Raum 331
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- Quelle: /SMWK070204 /Eileen Mägel
- Erstellt am 04.02.2007 - 16:07Uhr | Zuletzt geändert am 04.02.2007 - 16:16Uhr
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