Vapen und verdampfen: Was macht den Unterschied?

Vapen und verdampfen: Was macht den Unterschied?Görlitz, 28. Dezember 2021. Aus Sicht des Produktmarketings hat die E-Zigarette einen nicht ungewöhnlichen Karriereverlauf gemacht: Bereits 1963 in den USA erfunden, kam sie in der heute bekannten Form erst im Jahr 2004 in China auf dem Markt und ungefähr ab 2010 war sie in Deutschland verfügbar – und die Nachfrage stiegt sofort rasant.

Abb.: Für viele sind ein Kaffee und "ein Zigarettchen" – ob nun aus Tabak oder als E-Zigarette – das Frühstück

Foto: Horst Winkler, Pixabay License (Bild bearbeitet)

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Hauptnutzer sind ehemalige Tabakraucher

Immer mehr Raucher sind seitdem aufs Dampfen – es macht keinen Unterschied, ob man "verdampfen" oder vom englischen Begriff für Dampf "vapor" abgeleitet "vapen" sagt – umgestiegen. Obgleich man das Dampfen mittels E-Zigaretten beileibe nicht als gesund bezeichnen kann, ist die Zahl der im Dampf enthaltenen Schadstoffe doch ganz erheblich geringer als im Rauch einer Tabakzigarette. Ein Unterschied ist auch die größere Geschmacksvielfalt der E-Zigarette.

Genutzt wird die E-Zigarette vor allem von ehemaligen Rauchern, die entweder ganz auf die elektronische Alternative umgestiegen sind oder mit ihrer Hilfe ihren Tabakkonsum verringern. Vorherige absolute Nichtraucher, die zur E-Zigarette greifen, sind wohl eher selten. Natürlich setzen die Hersteller der sogenannten Liquids, die in den E-Zigaretten verdampft werden, immer wieder auf neue Anreize für ihre Klientel, sprich Trends und Geschmacksrichtungen.

Das unterscheidet den E-Zigaretten-Nutzer vom herkömmlichen Tabakraucher: Während klassische Raucher oftmals auf eine bestimmte Zigaretten- oder Tabakmarke festgelegt sind, ist es bei vielen der E-Zigaretten-Nutzer anders: Sie sind dem Ausprobieren und Experimentieren nicht abgeneigt und verstehen sich als Entdeckungsreisende durch die Welt der Geschmacksnuancen.

Grundsätzliches zu Pods

Pod-Systeme sind kompakte E-Zigaretten, bei denen das Liquid und der Verdampfer ein Einheit bilden. Das Ganze kann als Wegwerf-Einheit oder wiederbefüllbar ausgeführt sein. Der Pod wird mit der Akkueinheit verbunden, die den Verdampfer heizt, sobald der Nutzer an der E-Zigarette zieht. Mittlerweile gibt es ein umfangreiches Angebot der E-Zigaretten, von Startersets über die verbreiteten Pod-Systeme bis hin zu für viele trendigen Selbstentwicklern.

Das Angebot an E-Zigaretten und Dampfern ist heutzutage regelrecht überbordend. Startersets bestehen meist aus einer hochwertigen E-Zigarette mit dem notwendigen Zubehör wie den von Insidern "Heads" genannten Verdampferköpfen, dem Mundstück, einem Ladekabel und einer Bedienungsanleitung. Modelle wie Innokin Endural T18,2 oder auch VapeOnly vPipe III Ebony im Pfeifenlook gelten aktuell als modern, weitere Systeme findet man – neben weiteren Informationen und Hinweisen zu Gesundheitsrisiken – etwa unter Maxvapor.de.

Tipp:
Anfangen sollte man mit dem Rauchen besser erst gar nicht. Wer als Tabakraucher aufhören möchte und dazu erwägt, auf E-Zigaretten umzusteigen, sollte sich von seinem Arzt oder Apotheker beraten lassen.


Zu den wohl mit am häufigsten genutzten E-Zigaretten gehören sicherlich Modelle wie Geek Vape Aegis Max, Vapefly Brunhilde SBS oder auch Aspire Zelos X als Set. Sie werden mit am häufigsten von sogenannten "Profi-Dampfern" genutzt, die die ergiebige und verlässliche Leistung und die Ausstattung schätzen.

Geschmackssache

Damit immer wieder probiert wird, sorgen die Hersteller für eine riesige Auswahl Liquids, Aromen und Basen – und dies nicht nur für die üblichen E-Zigaretten, sondern auch für auffüllbare Tanksysteme. Außerdem gibt es für E-Raucher Sets, mit denen sich Geld sparen lässt: Die meisten Liquids sind in Aromen, Basen, Nikotin Shots, Nikotinsalze, Premium Liquids oder auch Probierboxen oder in andere Merkmale unterteilt. Zu den Varianten der Liquids gesellen sich dann noch Geschmacksrichtungen wie Beeren, Schokolade, Wassermelone und viele fruchtige bis süße Varianten. Aber auch exotische und ungewöhnliche Kompositionen sind verfügbar.

Tipp:
Gern wird argumentiert, E-Zigaretten würden das Krebsrisiko gegenüber Tabakzigaretten ganz erheblich senken – dennoch: Gegenüber demjenigen, der weder raucht noch dampft, steigern auch E-Zigaretten das Krebsrisiko. Was das Krebsrisiko wirklich senkt, darüber hat der Görlitzer Anzeiger bereits im Jahr 2006 berichtet.

Für Selbstwickler

So, wie mancher seine Zigarette früher selbst gedreht hat, ist das auf ähnliche Weise auch als Vaper – Dampfraucher – möglich, indem die Verdampfer durch das Erstellen von eigenen Wicklungen optimiert werden. Insider kennen Trendgeräte wie die Varianten der Vaporesso FORZ, Digiflavor Z1 oder auch die Yihi SX Nano und etliche mehr.

Meist können die E-Raucher darüber hinaus ihr Sortiment aus E-Zigarette und Dampfer in unterschiedlichen Farbgestaltungen aussuchen. Für manchen ist so ein selbstgestaltetes und damit höchst individuelles Set sehr wichtig.

Fokus auf den Akkuträger

Der Akkuträger ist ein wichtiges Element für den richtigen Geschmack, deshalb spielen die Hochwertigkeit beziehungsweise die Qualität die erste Geige. Akkuträger namhafter Hersteller sind bei den Vaporisten angesagt; das große Angebot bietet viel Spielraum bis in den Hightech-Bereich.

Hochwertige Akkuträger sind nicht selten mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet. Ein Beispiel sind Modelle mit hochmodernem Display, das hilft, auf einfache Weise direkt am Gerät Einstellungen vorzunehmen. Oft ist das Display ein Touchscreen oder der Akkuträger lässt sich mittels App mit einem Smartphone koppeln und von dort aus steuern.

Mehr:
AOK Gesundheitsmagazin zum Thema E-Zigaretten

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  • Quelle: red | Foto: Horwin / Horst Winkler, Pixabay License (Bild bearbeitet)
  • Erstellt am 28.12.2021 - 18:08Uhr | Zuletzt geändert am 28.12.2021 - 21:08Uhr
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