Corona im Landkreis Görlitz: Militär muss wieder helfen

Corona im Landkreis Görlitz: Militär muss wieder helfenLandkreis Görlitz, 19. November 2021. Die Corona Fallzahlen, sowohl bei den Infektionen wie auch bei den schweren Verläufen und Todesfällen, steigen im Landkreis drastisch. Für die nächsten Tage werden noch einmal deutlich höhere Zahlen erwartet, weil erst dann die Meldungen des Landratsamtes an die Landesuntersuchungsanstalt wieder Up-to-date sein werden, meldet die Website markersdorf.de. In Zittau hilft seit gestern die Bundeswehr bei der Kontaktnachverfolgung.

Abb. oben: Soldaten im besten Saft. Damit es so bleibt, hat Landrat Bernd Lange zur Begrüßung Saft aus der Oberlausitz mitgebracht.

Foto: © Landratsamt Görlitz

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Bundeswehr unterstützt im Landratsamt bei der Kontaktpersonenermittlung

Bundeswehr unterstützt im Landratsamt bei der Kontaktpersonenermittlung

Lieber der Blick auf den Bildschirm als ins Kanonenrohr: Kontaktnachverfolgung ist wichtig, um die Ausbreitung und damit Vermehrung des Coronavirus einzudämmen

Foto: © Landratsamt Görlitz

Thema: Coronavirus

Coronavirus

Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) verlaufen pandemisch. Lebensgefahr besteht bei einer Erkrankung an Covid-19 vor allem für Immungeschwächte und Ältere. Vielfältige Maßnahmen sollen die Ausbreitung verlangsamen, um medizinische Kapazitäten nicht zu überlasten sowie Zeit zur Entwicklung eines Medikamentes und eines Impfstoffs zu gewinnen. Im Blickpunkt stehen auch die Wirtschaft und soziale Auswirkungen.

25 Uniformierte, die deutschland dienen, sind am 18. November 2021 von Donaueschingen nach Zittau gereist, um bei der Kontaktnachverfolgung von Coronainfizierten im Landkreis Görlitz zu helfen. Landrat Bernd Lange war in die heimliche Hauptstadt der Dreiländerregion gekommen, um die Verstärkung seiner Personalkapazitäten persönlich zu begrüßen: "Wir haben in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit der Bundeswehr gemacht und sind dankbar für die erneute dringend notwendige Unterstützung vor Ort."

Insgesamt sind aktuell rund 150 Bundeswehrsoldaten im Freistaat Sachsen zur Corona-Amtshilfe im Dienst. Wegen der sich dynamisch entwickelnden Pandemie wird in den nächsten Tagen eine deutliche Steigerung auf zunächst rund 350 Soldaten in der Amtshilfe erwartet.

Die Bundeswehr unterstützt seit Beginn der Pandemie den Freistaat Sachsen zum Wohle der Bürger. Das soll so bleiben, so lange sie gebraucht wird und die Ressourcen ausreichen.

Der Görlitzer Anzeiger appelliert:
Unabhängig von der seit heute geltenden Sächsischen Corona-Schutzverordnung ist es ein Gebot der Vernunft

    • persönliche Kontakte zu anderen möglichst zu vermeiden oder den Mindestabstand einzuhalten,
    • gebotene Desinfektionsmöglichkeiten zu nutzen und auch eigenes Desinfektionmittel zu verwenden,
    • sich gegen das Coronaviruns impfen zu lassen, wenn ärztlicher Rat nicht dagegenspricht,
    • eine medizinische Mund-Nase-Abdeckung zutragen, sobald man anderen zu nahe kommt und
    • alle anderen Hygieneregeln und Vorsichtsmaßnahmen wie etwa häufiges Lüften tatsächlich anzuwenden.

Je disziplinierter sich alle Verhalten, umso eher kann die Pandemie besiegt werden. Ursache für das Ausmaß der vierten Welle ist großenteils, dass noch immer viele die Pandemie ignorieren wie kleine Kinder, die sich die Augen zuhalten. Doch jeder trägt Verantwortung für sich selbst und seine Mitbürger und kann das Pandemiegeschehen beeinflussen.

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  • Quelle: red | Fotos: © Landratsamt Görlitz
  • Erstellt am 19.11.2021 - 09:51Uhr | Zuletzt geändert am 20.11.2021 - 18:50Uhr
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