Trading-Software: Effektiv und profitabel?

Trading-Software: Effektiv und profitabel?Görlittz, 18. Januar 2020. Wer seine Bankgeschäfte online erledigt, dem sind vielleicht schon Angebote zum "CFD-Trading" aufgefallen. CFD, das sind "Contracts for Difference", spekulative Finanzprodukte. Trading an sich umfasst aber auch den Handel mit Wertpapieren. Mit spezieller Software lässt sich das Trading, also der Handel mit Wertpapieren und Finanzprodukten, automatisieren. Worum geht es dabei?

Wie wäre es, über das Görlitzer Altstadtfest zu spazieren und nebenbei verdient sich das Geld von allein? Ganz von allein geht das sicher nicht, aber im Zeitalter der Niedrig- oder Nullzinsen lohnt es sich darüber nachzudenken, wie man sei Geld für sich arbeiten lassen kann

Symbolfoto/Archivbild: © Görlitzer Anzeiger

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Finanzentscheidungen einer Software zu überlassen ist eine mentale Hürde

Finanzentscheidungen einer Software zu überlassen ist eine mentale Hürde

Wer hat Wertpapiere, wer agiert selbst am Kapitalmarkt? Im internationalen Vergleich gelten die Deutschen hier als zurückhaltend, aus Angst vorm Risiko füttert man lieber mit seinem Ersparten die Inflation

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Mit einer Trading-Software ist es möglich, dass ein Daytrader – also jemand, der innerhalb eines Tages kauft und wieder verkauft (oder umgekehrt) – Kursschwankungen in Echtzeit verfolgen kann. Das hilft besonders dann, wenn es um den kurzfristigen Handel mit bestimmten Finanzprodukten geht. Downloadbare Programme, die noch auf dem Rechner installiert werden müssen, sind heutzutage aber nicht mehr zeitgemäß. Heute befasst man sich mit den zur Verfügung stehenden Trading- wie Analyse-Tools der Broker, die in der Regel kostenfrei bereitgestellt werden.

Jedoch gibt es auch Anbieter, die damit werben, mit Unterstützung eines Trading Robots besonders viel Geld machen zu können. Doch wie erfolgversprechend ist der automatische Handel tatsächlich?

Benötigt man heutzutage wirklich kein Wissen mehr?

Interessiert man sich für Krypto Robots, so wird man vielleicht auf das Angebot von News Spy stoßen. Bei News Spy handelt es sich um einen sogenannten News Intelligence Hub, der eine Marktanalyse durchführt und in weiterer Folge Handelssignale für die Händler generiert. Erreicht wird das, weil die Analysen, die von professionellen Händlern und Analysten durchgeführt wurden, mit den automatisierten Nachrichtensammlungen kombiniert werden. Somit entsteht am Ende ein Ergebnis, das sich sehr wohl von der Masse abhebt und von manchem schon beinahe als einzigartig eingestuft wird.

Ein weiterer Vorteil mag die Fähigkeit sein, dass im Namen des Benutzers automatisch Positionen eröffnet wie beendet werden können. Wurde ein Handelssignal generiert, so entscheidet die Software danach selbst, ob es ratsam wäre, einen Kauf- oder Verkaufsauftrag zu platzieren. Das heißt, der Händler muss letztlich nicht 24 Stunden am Tag zur Verfügung stehen – am Ende übernimmt die Software die gesamte Arbeit für den Trader. Das heißt in letzter Konsequenz, man muss nicht unbedingt die Entwicklungen am Finanzmarkt verstehen oder nachvollziehen können, da in der Regel eine Software wie das erwähnte News Spy Programm die Entscheidungen trifft; allerdings ist Hintergrundwissen über die Märkte, in denen man sich bewegt, in jedem Falle unbedingt anzuraten. Für den, der gewohnt ist, selbst zu entscheiden, kommt die Anwendung eines Trading Bots einem Kontrollverlust gleich. Die spannende Frage ist: Wer kann mehr Informationen analysieren und dadurch besser entscheiden, der Mensch oder die Software?

Der Nutzer, der auf eine Trading-Software setzt, ist im Grunde genommen vor allem am Anfang gefragt, denn bevor der Trading Bot mit der Arbeit beginnen kann, müssen die Handelsparameter eingestellt werden. Zudem geht es auch um die Bekanntgabe, mit welchen Vermögenswerten gearbeitet werden soll. Der Trader muss des Weiteren auch angeben, wie hoch die maximal zu investierende Summe am Tag sein darf.

Nur dann, wenn das generierte Signal auch den Parametern entspricht, wird die Software aktiv. Das heißt aber nicht, dass man die Arbeit des Trading Bots unbeaufsichtigt lassen sollte. Sehr wohl ist es ratsam, wenn man in regelmäßigen Abständen überprüft, ob man in der Gewinn- oder Verlustzone ist. Stellt man etwa fest, dass es nicht so läuft wie gewünscht, mag es ratsam sein, die Handelsparameter zu verändern.

Der gefahrlose Handel mit dem Demokonto

Zu beachten ist, dass man im Vorfeld mit einem Demokonto arbeiten kann. Das heißt, die Dienste einer Trading-Software wie bei News Spy können völlig ohne Risiko ausprobiert werden, denn schlussendlich wird hier nur mit virtuellem Geld gearbeitet. Das heißt, man kann sich im Vorfeld mit den diversen Leistungen befassen, ein Gefühl für den Markt entwickeln und letztlich das Risiko von Verlusten, die nicht nur aufgrund von Unerfahrenheit immer eintreten können, möglichst senken.

Die Bereitstellung eines Demokontos wird oft als Hinweis gewertet, dass es sich um einen seriösen Anbieter handelt; jedoch ist eine Demokonto keine Garantie für den seriösen Anbieter, ebenso wäre der Umkehrschluss, dass ein Anbieter automatisch unseriös ist, nur weil er keinen Demomodus zur Verfügung stellt, nicht zutreffend.

Man sollte immer hinter die Kulissen blicken

Doch kann mit einer Software wie News Spy Geld verdient werden? Letztlich klingt es doch schon fast zu einfach. Um schon im Vorfeld in Erfahrung bringen zu können, ob es sich bei der ausgewählten Software um ein erfolgversprechendes wie seriöses Angebot handelt, ist es ratsam, sich mit Test- wie auch Erfahrungsberichten zu befassen. Sicher wird man auch in Bezug auf die genannte Software so manche positive wie auch negative News Spy Erfahrung finden, doch solche Aussagen wollen immer näher betrachtet und interpretiert sein. Sind die Berichte echt? Hatte jemand überzogene Erwartungen und ist deshalb enttäuscht oder verallgemeinert ein anderer etwa nur einen einzigen aktuellen Erfolg?

Jeder kluge Anleger und Trader weiß: Immer dann, wenn hohe Gewinne möglich sind, geht man auch ein entsprechendes Risiko ein. Verändert sich der Markt, so dass er sich in die für den Trader nachteilige Richtung entwickelt, kommt es zu Verlusten – es gibt keine Strategie und auch keine Software, die immer für Gewinne sorgt. Deutlich gesagt heißt das: Man muss davon ausgehen, dass mit auch mit einer Trading-Software wie News Spy nicht nur Gewinne verbucht werden können. Deshalb muss man sich unbedingt mit Verlustrisiken, die im Finanzmarkt durchaus ein Vielfaches des eingesetzten Geldes betragen können, beschäftigen, bevor man loslegt.

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  • Quelle: red | Fotos: © Görlitzer Anzeiger
  • Erstellt am 18.01.2020 - 18:18Uhr | Zuletzt geändert am 18.01.2020 - 19:49Uhr
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