Stadtwerke rollen elektrisch durch Görlitz

Stadtwerke rollen elektrisch durch GörlitzGörlitz. Gewöhnungsbedürftig ist der Anblick schon, wenn Steffen Lubig sein neues Dienstfahrzeug "betankt": Seit dem 24. Juli 2012 fährt der Mitarbeiter aus dem Trinkwasserbereich der Stadtwerke Görlitz AG (SWG) mit seinem neuen Renault Kangoo Z.E. (Zero Emission, abgasfrei) durch die Neißestadt.

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Umstieg auf Elektromobilität nützt allen

Umstieg auf Elektromobilität nützt allen

Trinkwasser-Monteur Steffen Ludwig, Stadtwerke-Vorstandsvorsitzender Matthias Block und Horst Büchner, Inhaber der Büchner-Autohausgruppe, mit dem neuen elektrisch angetriebenen Servicefahrzeug der Stadtwerke Görlitz AG.

Mit dem vom Renault Autohaus Horst Büchner in Görlitz-Schlauroth gelieferten umweltfreundlichen Fahrzeug setzen die Görlitzer Stadtwerke ein weiteres Zeichen für die Energiewende in der Stadt. Erst unlängst hatte die Verkehrsgesellschaft Görlitz den Görlitzer Straßenbahnbetrieb auf den aus regenerativen Energien erzeugten ProNaturStrom aus dem Mutterhaus SWG umgestellt.

Die Stadtwerke hatten sich schon länger mit dem Gedanken an den Einstieg in die Elektromobilität getragen und mit dem alltagstauglichen Renault nun den ersten Schritt vollzogen. Trinkwasser-Monteur Lubig ist täglich rund 50 bis 60 Kilometer unterwegs, meist im Stadtgebiet. Eine Akkuladung reicht bis zu 170 Kilometer - völlig ausreichend für diesen Einsatzzweck.

Erfüllen sich die Erwartungen an das neue Fahrzeug, ist der Ausbau der Elektro-Flotte bei SWG zu erwarten.


Kommentar:

Selbstverständlich ist das abgasfreie Fahren - das die Aufladung des Fahrzeugakkus mit Strom aus regenerativen Energien voraussetzt - ein Plus für die Lebensqualität in der Stadt. Auch die Einsparung von Treibstoffen ist löblich.

Wenn sich Unternehmen wie die Stadtwerke Görlitz der Elektro-Mobilität auf der Straße zuwenden, geht der Effekt für den Bürger jedoch über diese klassische Umwelt-Argumentation hinaus: Es wird der Absatz von Elektroautos angekurbelt als Voraussetzung dafür, dass die Preise für diese Fahrzeuge, die erst an der Schwelle zur Großserienfertigung stehen, nach und nach sinken.

So gesehen ist dieser Aspekt der Energiewende in Görlitz zugleich ein Beitrag dazu, Elektromobilität für den Bürger erschwinglich zu machen.

Thomas Beier



Der Görlitzer Anzeiger berichtete am 18. Juli 2012:
ProNaturStrom bewegt die Görlitzer

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  • Quelle: red | Fotos. SWG
  • Erstellt am 25.07.2012 - 07:16Uhr | Zuletzt geändert am 25.07.2012 - 08:04Uhr
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