Katastrophenalarm!
Landkreis Gölitz. Wegen der Hochwasserlage, die sich wegen der Regenfälle in den vorangegangenen Tagen gebildet hat, wurde am Montag, dem 27. September 2010, um 24 Uhr Uhr Katastrophenalarm für den gesamten Landkreis Görlitz ausgerufen. Der Katastrophenschutzstab hat nach Mitternacht seine Arbeit in Niesky aufgenommen.
Hochwasser in der Fläche droht
Die Niederschlagssituation hatte sich im Laufe des Montags weiterhin verschärft. Bis zum Abend des 28. September muss mit Niederschlagsmengen bis 80 Millimeter pro Quadratmeter, stellenweise sogar bis 100 mm, gerechnet werden. Der gesamte Landkreis ist nicht nur von einem Hochwasser an den Fließgewässern, sondern vor allem in der Fläche betroffen, weil das Regenwasser nicht mehr abfließen kann.
In Zittau hat die Neiße bereits den Hochwasserpegel A 4 erreicht, in Görlitz besteht momentan die A3. Ebenfalls die Pegelmarke A 4 hat der Schwarze Schöps in Krobnitz und in Jänkendorf erreicht.
In der Talsperre Quitzdorf steht der Hochwasserrückhalteraum komplett zur Verfügung.
Personen im Gefahrenbereich werden durch die örtlichen Feuerwehren informiert.
Straßensperrungen
Es kam zu zahlreichen Straßenüberflutungen. Folgende Straßen sind aufgrund des Augusthochwassers immer noch voll gesperrt:
S 136 Berzdorf
S 138 Großschönau - Berzdorf
K 8638 in der Ortslage Olbersdorf
Für folgende Straßen wurden vorerst zeitlich begrenzte Sperrungen vorgenommen:
S 133 Zittau - Olbersdorf
B 99 in der Ortslage Leuba, Hagenwerder bis Ostritz
S 111 Reichenbach - Gersdorf
S 111 Ortslage Schöps
Görlitz, Schlaurother Straße
K 8635 Eckartsberg - Radgendorf
K 8632 Ortslage Dittelsdorf am Feuerlöschteich
K 8478 Gablenz - Eiland-Kreuzung Bad Muskau
S 125 Schöpstal OT Ebersbach, Höhe Schule
143 Ortsdurchfahrt Bischdorf
B 99 Ortsausgang Görlitz/ Weinhübel - Hagenwerder
Auf der B 115 kommt es aus Richtung Niesky kommend, in der Rechtskurve kurz vor der Ortseinfahrt Stannewisch, immer wieder zu Straßenüberflutungen. Ebenfalls auf der K 8417 Kodersdorf - Särichen
Wegen der Straßensperrungen kommt es zu einem eingeschränkten Betrieb beim öffentlichen Personennahverkehr.
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- Quelle: red
- Erstellt am 28.09.2010 - 08:27Uhr | Zuletzt geändert am 28.09.2010 - 08:39Uhr
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