e-Wolf und Trabant nT
Frankfurt am Main. Die sächsiche Automobilindustrie wechselt auf die Überholspur. Neben der etablierten Zulieferindustrie zeigen sich auch Autos made in Saxony am Horizont.
Sachsen mit Neuheiten zur IAA
Auf der IAA 2009, der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt am Main, sind rund 781 Aussteller aus 30 Ländern vertreten, davon präsentieren sieben den Automobilstandort Sachsen.
Die sächsichen Traditionsmarken Trabant und Melkus warten mit neuen und innovativen Modellen auf. "Das beweist den Forscherdrang und Erfindergeist unserer Automobilbauer", so Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk.
Emissionsloser Trabant nT und ein Elektro-Extremsportwagen
Für Überraschung wird nicht nur der Prototyp des emissionslosen Trabanten nT, sondern auch der "e-Wolf" sorgen. "Hier präsentiert Sachsen eine Weltpremiere", so Jurk weiter. Der Elektro-Extremsportwagen "e-Wolf" ist ein Gemeinschaftsprojekt der Leichtbauzentrum Sachsen GmbH, des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden (ILK), der Li-Tec Battery GmbH sowie der e-Wolf GmbH und wird am Stand des Automotive Clusters Ostdeutschland (ACOD) vorgestellt.
Die sächsische Zulieferindustrie ist durch die Verbundinitiative Automobilzulieferer Sachsen (AMZ) vertreten.
Der Automobil- und Zulieferindustrie ist eine der wichtigsten Industrie- und Exportbranchen im Freistaat. Neben VW, Porsche und BMW sowie dem Nutzfahrzeughersteller NEOPLAN prägen etwa 750 Zulieferer, Dienstleister und Ausrüster das Autoland Sachsen. Von rund 70.000 Arbeitnehmern sind etwa 60.000 in der Zulieferindustrie beschäftigt.
Die sächsische Automobilindustrie erwirtschaftete in den ersten sieben Monaten dieses Jahres einen Umsatz von etwa 5,3 Mrd. Euro. 2008 waren es rund 12 Mrd. Euro.
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- Quelle: /red
- Erstellt am 16.09.2009 - 12:14Uhr | Zuletzt geändert am 16.09.2009 - 12:29Uhr
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