Rekord-Fördersumme für Straße

Landkreis Görlitz. Unebenheiten, Fahrbahnabsenkungen und Flickstellen auf der Kreisstraße zwischen dem Markersdorfer Ortsteil Friedersdorf und Schönau-Berzdorf werden bald der Vergangenheit angehören. Die Landesdirektion Dresden hat dem Landkreis Görlitz jetzt Fördermittel in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro für den grundhaften Ausbau der Kreisstraße 8403/8603 zwischen den beiden Gemeinden einschließlich eines straßenbegleitenden Radweges bewilligt. „Das ist die höchste Fördersumme für den Straßenbau, den der Landkreis Görlitz bisher erhalten hat“, freute sich Dezernent Werner Genau.

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Wachsende Gemeinden im Süden des Landkreises Görlitz

Die Baumaßnahme „K 8403/8603 Friedersdorf - Schönau-Berzdorf“ wird vom Land mit 75 Prozent gefördert. Den 25 Prozent hohen Eigenanteil von rund einer Million Euro finanziert der Landkreis Görlitz aus dem eigenen Haushalt. Die Fördermittel sind Teil der über die Jahre 2009 bis 2011 vorgesehenen Gesamtbausumme des Vorhabens in Höhe von rund 3,5 Millionen EUR.

Der Straßen- und Radwegbau soll in zwei Bauabschnitten erfolgen. Ende 2011 soll alles abgeschlossen sein. Die ersten Maßnahmen in Schönau-Berzdorf sollen noch in diesem Herbst beginnen.

Die Kreisstraße wird auf einer Länge von insgesamt 3766 Meter und auf einer Breite von 6,50 Meter ausgebaut, in Schönau-Berzdorf auf 5,50 Meter. Parallel zur asphaltierten Kreisstraße entsteht ein 2,25 Meter breiter Radweg, mit dem die Verbindung zu den Radfernwegen „Sächsische Städteroute“ und „Oder-Neiße-Radweg“ entlang des „Berzdorfer Sees“ geschaffen werden soll.

Mit dem straßenbegleitenden Radweg im Zuge der Kreisstraße K 8403 und K 8603 zwischen Friedersdorf und Schönau-Berzdorf wird das Radwegenetz weiter verdichtet und es wird gleichzeitig für die Sicherheit von Schülern gesorgt, die mit dem Rad zur Schule fahren.

Ausschlaggebend für die hohe Förderung waren laut Bauamtsleiter Dieter Peschel unter anderem zwei wachsende Gemeinden im Süden des Landkreises Görlitz mit erheblichen gewerblichen und touristischem Potenzial. „Zukünftig sollen durch die gewonnene Stärke des neuen Kreises noch viele solcher Maßnahmen kommen und für dessen positive Entwicklung sorgen“, fügte Dieter Peschel hinzu.

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  • Quelle: /red
  • Erstellt am 01.09.2009 - 23:39Uhr | Zuletzt geändert am 01.09.2009 - 23:39Uhr
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