Fahrerin unverletzt - Reh tot
Zittau | Hirschfelde. Zu einem Wildunfall, bei dem ein Reh offenbar zum zweiten Mal überrollt wurde, kam es am 15. April 2008 gegen 20.30 Uhr auf der B99 nach dem Ende der Tempo-70-Zone der Kreuzung Drausendorf/Wittgendorf in Richtung Hirschfelde.
Ford Ka überrollt Reh
Am Straßenrand steht eine junge Frau und zieht nervös an einer Zigarette. Sie ist die Fahrerin des Ford Ka, mit dem Sie das mitten auf der Fahrbahn liegende Tier überrollt hatte: „Es ging alles ganz schnell. Ich sah im Lichtkegel das Tier auf der Fahrbahn und dann war ich auch schon darüber weg. Bevor ich zur Besinnung kam und anhielt, war ich schon ein ganzes Stück weitergefahren.“
Frau H. ist Verkäuferin aus Görlitz, die zurzeit in Zittau arbeitet und auf dem Heimweg war.
Sorgen macht ihr zunächst der Qualm, der nach dem Anhalten unter ihrem Auto hervorquillt. Ob er vom Tier oder einer geborstenen Leitung stammt, ist auf die Schnelle nicht feststellbar.
Inzwischen haben weitere Autos angehalten, deren Fahrer die Stelle, an der das Tier auf der Fahrbahn lag, sichern. Die Polizei wird verständigt.
„Zum Glück ist das Auto versichert“, versucht sich Frau H. zu beruhigen. Bleibt zu hoffen, dass der Schaden am Auto glimpflich bleibt.
Tipp:
An wildwechselgefährdeten Stellen das Tempo radikal drosseln. Nach Meinung von Experten kann das Wild Fahrzeuge, die schneller als 70 Stundenkilometer fahren, nicht mehr richtig erfassen. Es verhält sich dann unkontrolliert, bleibt stehen oder läuft ins Fahrzeug.
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- Quelle: /TEB | Fotos: /BeierMedia.de | Update der Erstveröffentlichung vom 15.04.2008 - 22:49 Uhr
- Erstellt am 15.04.2008 - 22:29Uhr | Zuletzt geändert am 16.04.2008 - 01:28Uhr
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