Glatteis führt zu Unfällen
Ostsachsen. Vor dem Glatteis war gewarnt worden - und dennoch schienen einige Kraftfahrer zu glauben, Ihre Karossen und Reifen würden nicht einmal den simpelsten Gesetzen der Physik unterliegen. So kam es in Ostsachsen vor allem am Sonntagmorgen zu einer Vielzahl von Unfällen.
Sicher und spritsparend durch den Winter durch zurückhaltende Fahrweise
Bereits am Sonnabendnachmittag war wegen Schneematsch und gefrierendem Nieselregens eine vorsichtige und sanfte Fahrweise gefragt. Auf abgelegenen Straßen, besonders in Waldabschnitten, bildete sich eine dicke Eisschicht.
Am Sonntagmorgen eskalierte die Lage, als die Glätte verbreitet auftrat und auch die Bundesstraßen sowie die Autobahn erfasste.
Durch den Einsatz von Tausalz, im Biosphärenreservat der Heide- und Teichlandschaft im Niederschlesischen Oberlausitzkreis auch von Streusand, bekam der augenscheinlich gut organisierte Winterdienst die Lage nach und nach wieder in den Griff.
Fazit: Trotz aller Klimakatstrophenpanik ein ganz normaler Winter. Nicht normal hingegen jene Kraftfahrer, die glauben, ausgerechnet in gefährlichen Verkehrssituationen "fahrerisches Können" oder "überlegene Technik" demonstrieren zu müssen. Klar kann man immer noch etwas schneller fahren als die Kolonne, nur wird durch einzelne schnellerfahrende Döspaddel die Sicherheitsreserve für alle zunichte gemacht.
Deshalb: Ganz einfach mal auf den Überholvorgang verzichten, auch wenn man zwanzig Stundenkilometer schneller fahren könnte. Was übrigens durch den geringeren Spritverbrauch auch dem Geldbeutel gut tut.
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- Quelle: /FRS | Update von 06.01.2008 - 17:33 Uhr
- Erstellt am 06.01.2008 - 17:08Uhr | Zuletzt geändert am 07.01.2008 - 01:31Uhr
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