Straße zwischen Neustadt und Bischofswerda freigegeben
Neustadt | Bischofswerda. Die Städte Neustadt und Bischofswerda verbindet seit heute eine neue Straße. Damit verbessert sich für die Bürger in Berthelsdorf, Niederottendorf und Oberottendorfdie Lebensqualität. Die hohe Verkehrsbelastung, unzureichende Fahrbahnbreiten sowie fehlende Geh- bzw. Radwege hätten die Anwohner in den letzten Jahren stark belastet, so Sachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Thomas Jurk.
Hoher Aufwand für Naturschutz
Vor fast genau drei Jahren wurde mit dem Bau begonnen, die Ortsumgehung ist Teil einer großräumigen Achse Bad Schandau über Neustadt, Bischofswerda und Kamenz zur geplanten B 96 neu, die künftig Hoyerswerda mit der A 13 bei Ruhland verbinden soll. Die Staatsstraße zwischen der A4 - Anschlussstelle Burkau - und der geplanten Ortsumgehung Bernsdorf ist nun bereits auf einer Länge von mehr als 22 km neu- und ausgebaut worden. Südlich der A 4 wird sich die Ortsumgehung Bischofswerda im Zuge der B 98 in das Gesamtkonzept einfügen.
Die neue Staatsstraße ist 12 km lang und kostete 25 Mio. Euro, 75 % davon sind EU-Fördermittel. Viel investiert wurde in den Naturschutz. So wurden acht Regenrückhaltebecken gebaut, für die Sicherheit der Trinkwasserschutzzonen ist mit einem Entwässerungssystem gesorgt. Als Querungsmöglichkeit für Reh-, Rot- und Schwarzwild wurden drei artgerechte Durchlässe vorgesehen, deren Wirksamkeit zusätzlich durch Wildleitzäune unterstützt wird. Außerdem wurden die beiden Durchlässe für den Zufluss des Lohbaches fischottergerecht hergestellt.
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- Quelle: /red
- Erstellt am 31.08.2007 - 17:42Uhr | Zuletzt geändert am 31.08.2007 - 17:47Uhr
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