trilex muss auf Linie 7 in Sachsen die Türen zu lassen
Dreiländerregion, 13. März 2020. Nach Tschechien ist nun auch Polen für den Reiseverkehr aus und nach Sachsen weitgehend dicht. Das betrifft natürlich auch die Eisenbahn.
Einstellung des grenzüberschreitenden Verkehrs
Nachdem am 13. März 2020 um 0:00 Uhr der Verkehr der trilex-Züge nach Tschechien wegen des von der Corona-Pandemie ausgelösten Notstandsbeschlusses der tschechischen Regierung eingestellt wurde, hat nun auch die Regierung der Republik Polen aus gleichem Grund die Einstellung des internationalen Bahnverkehrs für die Nacht von Sonnabend auf Sonntag um Mitternacht beschlossen. Damit beginnen und enden alle Züge der Verbindung Dresden-Görlitz-Zgorczelec ab Sonntag in Görlitz. Dort besteht dann keine Anschlussmöglichkeit mehr in Richtung Polen. Die Maßnahmen sind zunächst für zehn Tage angekündigt und können bei Bedarf um weitere 20 Tage verlängert werden.
Für den durchgängigen Betrieb der Linie 7, die Teichstatt (Rybniště) über Seifhennersdorf und Warnsdorf (Varnsdorf) sowie über Großschönau und Zittau und Grottau an der Neiße (Hrádek nad Nisou) sowie Kratzau (Chrastava) mit Reichenberg (Liberec) verbindet, hat das tschechische Verkehrsministerium heute eine Ausnahmegenehmigung für den Transitverkehr durch Deutschland ohne Halt gegeben. Voraussichtlich im Laufe der nächsten Woche wird zwischen Seifhennersdorf und Zittau ein Ersatzverkehr mit Bussen organisiert. Die Fahrgäste werden bis dahin gebeten, die Bus-Überlandverbindungen der Kraftverkehrsgesellschaft Zittau zu nutzen.
Diese Einschränkungen können weiteren Veränderungen unterliegen, über die dann jeweils aktuell informiert wird. Der Stab der Länderbahn, die den trilex betreibt, steht in ständiger Verbindung mit allen zuständigen Stellen und teilt mit: "Wir bitten unsere Fahrgäste um Beachtung."
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- Quelle: red | Foto: amrothman, Pixabay License (Bild bearbeitet)
- Erstellt am 13.03.2020 - 22:41Uhr | Zuletzt geändert am 13.03.2020 - 23:12Uhr
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