Manöver Schneeflocke bei der Bahn

Manöver Schneeflocke bei der BahnSachsen, 10. Januar 2019. Der starke Schneefall, der vor allem die Mittelgebirgsregionen getroffen hat, macht den Eisenbahnern zu schaffen. Schon an Morgen hatte die Länderbahn informiert, kurz vor Mittag nun auch die Deutsche Bahn. Der Görlitzer Anzeiger hat einen Überblick zusammengestellt, wo die weiße Pracht zu Verkehrsbeeinträchtigungen auf den Schienen führt.

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Zugverkehr in Sachsen und Thüringen eingeschränkt

Zugverkehr in Sachsen und Thüringen eingeschränkt

Mit dem Zug romatisch durch die Winterlandschaft? Wenn es schneit, dann nicht

Besonders betroffen seien Strecken im Erzgebirge, im Vogtland, in Ostsachsen und im Osten Thüringens, hst die Deutsche Bahn (DB) mitgeteilt. Ursachse der meisten Störungen sind Bäume, die unter der Schneelast auf die Gleise oder in die Oberleitungen gefallen sind.

Die Bahn empfiehlt, sich vor Antritt der Reise über www.bahn.de oder über den DB-Navigator auf dem Smartphone beziehungsweise bei den Eisenbahnverkehrsunternehmen wie unter anderem der Mitteldeutschen Regiobahn, der Vogtlandbahn, der Ostdeutsche Eisenbahn GmbH sowie bei der Städtebahn und der Erfurter Bahn zu informieren.

Am 10. Januar 2018 gegen Mittag betroffene Strecken :

  • Sachsen:
    • die Erzgebirgsbahn hat den Zugverkehr wegen des Wettters vollkommen eingestellt
    • Dresden−Bautzen−Görlitz
    • Bischofswerda−Zittau
    • Dresden−Chemnitz
    • Geithain−Chemnitz

  • Thüringen:
    • Mitte-Deutschland-Verbindung im Bereich Gera–Jena-Göschwitz
    • Gera−Hof im Bereich Weida−Mehltheuer

Einsatzkräfte der DB-Netz AG sind mit allen verfügbaren Kräften auf den Strecken vor Ort, um die Fahrwege wieder frei zu machen.

Auf witterungsbedingte Einschränkungen in ihren Netzen weist auch die Länderbahn hin. Wie lange die Streckensperrungen noch bestehen, ist aktuell unklar.

  • Trilex - Ostsachsen:

    Derzeit sind beide Hauptstrecken von Bischofswerda nach Zittau sowie von Bischofswerda nach Görlitz wegen Baumstürzen gesperrt. Nach Auskunft der Feuerwehr ist die Beräumung der Strecke nach Görlitz schwierig, da das Befahren des Waldes lebensgefährlich sei. In Richtung Zittau fährt ein Erkundungszug mit Sägetrupps. Die trilex Züge pendeln derzeit zwischen Dresden und Bischofswerda. Die Einrichtung von Busnotverkehr ist nicht möglich, da die Busbetriebe wegen der Witterung keine Überlandfahrten machen können.

  • Vogtlandbahn:

    Die Strecken Falkenstein–Graslitz (Kraslice) und Adorf–Bad Brambach sind wegen Schneeverwehungen und mehrerer umgestürzter Bäume gesperrt. Es ist mit weiteren Einschränkungen zu rechnen. Auch hier ist kein Busersatzverkehr möglich.

  • Waldbahn:

    Aufgrund erneut eingetretener Baumstürze wurde gegen 4 Uhr morgens der Verkehr wieder komplett eingestellt. Es fährt Busersatzverkehr, der allerdings aufgrund der witterungsbedingt längeren Fahrzeiten häufig nicht planmäßig verkehrt.

  • Alex-Süd:

    Zwischen Immenstadt und Oberstdorf verkehren nach wie vor keine Alex-Züge. Es ist Busnotverkehr eingerichtet, der zwischen den beiden Endpunkten pendelt. Auch hier ist ein fahrplangetreuer Verkehr nicht möglich. Im ganzen Bereich des Alex-Süd gibt es witterungsbedingt hohe Verspätungen.

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  • Quelle: red | Foto Schneefräde: Trainsdoubs-25 / Marc Cravé, Foto Zug: RitaE / Rita, beide Pixabay und Lizenz CC0 Public Domain
  • Erstellt am 10.01.2019 - 12:20Uhr | Zuletzt geändert am 10.01.2019 - 13:05Uhr
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