Görlitzer Lesebühnen verleiten zum literarischen Frühschoppen

Görlitz, 7. Juni 2016. Wenn das so weiter geht, wird der Görlitzer Stadthallengarten der Stadthalle Görlitz noch vollends den Rang ablaufen: Jetzt entern gleich zwei Görlitzer Lesebühnen die lauschige Location.

GRubenhund und Hospitalstraße im Stadthallengarten Görlitz

Thema: Lesebühnen

Lesebühnen

Lesebühnen sind in Görlitz fester Kulturbestandteil - teils musikalisch unterlegt, teils mit Autoren von vor Ort, teils mit weitgereisten Schreib- und Lesenden.

Es sind die beiden Görlitzer Lesebühnen "GRubenhund" und "Hospitalstraße", die hier zusammen das Ende einer Saison, als deren ökonomisches Merkmal etliche ausverkaufte Vorstellungen als Folge der niveau-kulturvollen Beiträge der Ortsliteraten in Erinnerung bleiben werden.

Der "Literarische Frühschoppen" - wohl gemeint ist der Genuss der durchgeistigten Worte - fügt sich sehr schön ein in das Görlitzer Sommertheater. Was die Bühnenliteraten Udo Tiffert, Michael Bittner, Max Rademann, Axel Krüger und Mike Altmann als "ihre besten Texte" präsentieren, dürfte den Zuhörern das Schlucken aufsteigen lassen, das wiederum - wie wirtschaftsfreundlich und arbeitsplatzsichernd! - den Genuss eines hoffentlichen guten Bieres im wahrsten Sinne des Wortes befördern wird.

Dass nach den angekündigten drei Stunden Vorlesung alles vorbei ist, muss allerdings bezweifelt werden, denn die Popliteraten kündigten unisono an: "Es wird gelesen, bis das Fass leer ist!" Gut so, denn so lange sie sprechen, trinken sie nicht - oder andersrum?

Sekundiert wird der Vortrag der literarischen Ergüsse der Literatenzunft von passender zünftiger Musik. Die soll "eines chilligen Frühschoppens würdig" sein, wurde angekündigt.

Wo die Lesebühnen sonst von der Bühne lesen

Die Lesebühne GRubenhund tritt körperlich bin Form von Udo Tiffert, Michael Bittner und Max Rademann auf. Einmal im Monat - an einem Freitag - okkupiert der Lesezirkel die Camillio-Kulturkneipe in der Straße, die als "Handwerk" in der Görlitzer Altstadt zu finden ist.

Bei der musikalische Lesebühne Hospitalstraße sind es die honorarigen Herren Axel Krüger und Mike Altmann, die aller vier Wochen sonntags im Apollo, der Kleinkunstbühne auf der Hospitalstraße, dem Projekt Gestalt und Stimme verleihen. Eigentlich sind sie aktuell in der Sommerpause, doch beginnend ab September 2016 ist eine weitere Spielzeit angedroht.

Prädikat: Unbedingt hingehen!
Sonntag, 19. Juni 2016, von 11 bis 14 Uhr,
Stadthallengarten Görlitz, Uferstraße.
Um Rückforderungen zu vermeiden ist der Eintritt frei.

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  • Quelle: red
  • Zuletzt geändert am 07.06.2016 - 09:14 Uhr
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