Jazzhappen lesen "Zwischen Baum und Böller"
Görlitz, 2. Dezember 2014. Erfahrungsgemäß ist die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr schnell mit Terminen ausgelastet. So ist es nur gut, dass die Jazzhappen rechtzeitig zu ihrer Jahresenddoppelfeier - wahlweise am 27. oder 28. Dezember, wers aushält, darf auch zweimal - einladen.
Auf die Abendkasse ist kein Verlass
Thema: Lesebühnen
images/src/Goerlitz-Poetry_1.jpgLesebühnen sind in Görlitz fester Kulturbestandteil - teils musikalisch unterlegt, teils mit Autoren von vor Ort, teils mit weitgereisten Schreib- und Lesenden.
Als Jahresendfiguren kommen Happenchef Axel Krüger, nebst Mike Altmann, beide Stammautoren, der lesende Autor Konstantin Turra, Musikdirektor Michael Mönnig und der Niederlausitzer Liedermacher mit dem passend-schönen Namen Thomas Lautenknecht auf die Bühne.
Krüger findet es gut, dass zwei Jahresend-Termine im Plan der Jazzhappen stehen: "Damit können die Menschen unsere Texte zweimal hören, was dem Verständnis zuträglich sein sollte. Und wir bieten Opfern familiärer Völlerei an zwei Tagen ein weitgehend fettfreies Asyl."
Zwar spricht der Krüger von Verständnis und Asyl, kommen wird es jedoch anders: "Zwischen Baum und Böller" soll es rasant zur Sache gehen. Nicht etwa, dass Weihnachtsbaum und Neujahrsböller gemeint sind: Erst wenn der Baum als Gleichnis für die Stammautoren steht und der Böller für die Borke, sind auf der Bühne äußerst lebhafte Bilder zu erwarten, wenn tatsächlich Böller hinzukommen.
Programmsplitter
Das Duo Krüger/Altmann wagt erneut den traditionellen vieräugigen - eins nach dem anderen - Blick ins Weizenglas, um die Tiefen und Höhen des Jahres 2015 präzise vorherzusagen. Drumherum gibt es neue Geschichten von der Neiße und der Elbe, über die der Gast Konstantin Turra in seiner Freizeit wandelt. Turra kommt aus der sächsischen Landesmetropole, ist Kindergärtner, Sprengstoffexperte und Mützenträger, und begeisterte schon vor gut einem Jahr das Görlitzer Publikum mit seinen pointierten Texten.
Musikdirektor Michael Mönnig poliert täglich an seinem Saxofon, damit wenigstens etwas schön glänzt im Scheinwerferlicht. Ins Apollo bringt er außer seinem Blasinstrument den Liedermacher Thomas Lautenknecht als Gast mit. Lautenknecht steht - als Garant - für sinnig vertontes deutsches Liedgut und ist der lebende Beweis, dass die Melone auch außerhalb von Obstgeschäften ihre Berechtigung hat.
Prädikat: Hingehen!
Sonnabend und Sonntag, 27. und 28. Dezember 2014, je ab 19 Uhr,
Apollo, Hospitalstraße 2, 02826 Görlitz.
Vorverkauf!
Um sich der Vielzahl der Eintrittkarten zu entledigen, werden diese langfristig vor Vorstellungsbeginn gegen Geld (15 Euro) eingetauscht. Das funktioniert an allen Vorverkaufsstellen, an der Theaterkasse sowie online unter www.g-h-t.de. Allein auf die Abendkasse ist kein Verlass, allenfalls vagabundierende Restkarten sind dort zu erwarten.
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- Quelle: red | Fotos: 1x PR, 2x Puil Gläser
- Erstellt am 02.12.2014 - 16:34Uhr | Zuletzt geändert am 02.12.2014 - 17:14Uhr
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