3. Kuratoriumssitzung zur 3. Sächsischen Landesausstellung

Dresden | Görlitz-Zgorzelec. Die 3. Sächsische Landesausstellung „via regia“ wird im Jahr 2011 in Görlitz stattfinden. Auf der 3. Kuratoriumssitzung in Dresden wurde am Freitag, dem 27. November 2009, unter anderem das Ausstellungskonzept diskutiert. Im dann sanierten Görlitzer Kaisertrutz sollen viele hochrangige Exponate vor allem aus Museen, Sammlungen und Archive entlang der „via regia“ präsentiert werden. Sachsens Kunstministerin Sabine von Schorlemer betonte den europäischen Aspekt der Ausstellung in Görlitz: „800 Jahre Bewegung und Begegnung, Austausch von Waren, Geist und Kultur - die Landesausstellung wird nicht nur ein beeindruckendes Geschichtszeugnis liefern, sondern kann auch wegweisend für die Zukunft des Europas im 21. Jahrhunderts sein.“

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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Die Ministerin kommt nachgucken

Mit gezielten grenzüberschreitenden Angeboten auch für Kinder und Jugendliche aus Deutschland, Polen und Tschechien soll die Landesausstellung ein trinationales Ereignis werden.

Thema der Landesaustellung beschäftigt istdie „via regia“ - ein mittelalterlicher Handelsweg, der Teil eines Wegenetzes von der Ukraine bis nach Spanien war. Die historische „via regia“ wurde im Jahr 1252 erstmals urkundlich erwähnt. Nicht nur Görlitz gelangte durch die historische Handelsstraße, die von Krakau bis Frankfurt am Main reichte, zu Reichtum.

Konzeptioniert und realisiert wird sie von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden unter der Gesamtleitung von Generaldirektor Prof. Martin Roth - allerdings nicht im Alleingang, sondern in Zusammenarbeit mit Görlitzer Museen und dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde Dresden. Ein wichtiger Kooperationspartner ist die Europastadt Görlitz-Zgorzelec selbst.

In Görlitz bereitet man sich mit Baumaßnahmen im Kaisertrutz und im Museumskomplex in der Neißstraße, die aktuell im Zeitplan liegen, vor. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Am 22. Dezember 2009 wird sich Kunstministerin von Schorlemer bei einem Besuch in Görlitz vor Ort über den Stand der Vorbereitungen informieren.

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  • Quelle: /red
  • Erstellt am 27.11.2009 - 21:08Uhr | Zuletzt geändert am 27.11.2009 - 21:52Uhr
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