20 Millionen Euro für Görlitz - der Weg ist frei

20 Millionen Euro für Görlitz - der Weg ist freiDresden | Görlitz-Zgorzelec. Am Montag, dem 21. September 2009, kommen einige Görlitzer Bauvorhaben in trockene Tücher: Dann unterzeichnen Sachsens Innenminister Albrecht Buttolo, der Oberbürgermeister der Stadt Görlitz Joachim Paulick und der Görlitzer Landrat Bernd Lange in Dresden zwei städtebauliche Vereinbarungen, die insgesamt rund 20 Millionen nach Görlitz leiten. „Die Stadt Görlitz kann sich gleich doppelt freuen", kommentierte Buttolo die Geldspritze, die zwei großen Projekten dient.

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Unterstützung für die 3. Sächsische Landesausstellung

Unterstützung für die 3. Sächsische Landesausstellung

Blick von den Laubengängen am Görlitzer Untermarkt in die Neißstraße, wo sich rechterhand der Museumskomplex befindet. | Fotos: /BeierMedia.de

Eine der Vereinbatungen betrift die Unterstützung der 3. Sächsischen Landesausstellung in Görlitz. Darin geht es um unterschiedliche städtebauliche Vorhaben. Unterm Strich werden der Stadt Görlitz von 2009 bis 2012 Finanzhilfen von insgesamt ca. 11 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm "Städtebaulicher Denkmalschutz" für Sanierungen im Fördergebiet Görlitz - Historische Altstadt zur Verfügung gestellt. Verwendet werden sollen die Mittel für den Kaisertrutz und den Museumskomplex Neißstraße 30 sowie die Gebäude Handwerk 1 und 2. Der kommunale Eigenanteil der Stadt Görlitz beträgt ca. 2,75 Millionen Euro.

Buttolo unterstrich, dass der Weg nun frei sei: : „Der Sanierung der historischen Gebäude für diese Schau steht jetzt nichts mehr im Wege.“

Geld fürs Landratsamt

Eine zweite Vereinbarung betrifft die Sanierung des zukünftigen Sitzes des Landratsamtes Görlitz. Dafür stehen zusätzliche Finanzhilfen aus dem Bund-Länder-Programm "Städtebaulicher Denkmalschutz" im Fördergebiet Görlitz - Gründerzeit/Brückenpark zur Verfügung. Saniert werden sollen die denkmalgeschützten Gebäude Berliner Straße 36 und Bahnhofstraße 23/24. Mit der zukünftigen Nutzung als Landratsamt Görlitz können das langfristige städtebauliche Interesse an einer Reaktivierung alter Bausubstanz und eine sinnvolle Nutzung nachhaltig verknüpft werden

Mit der Vereinbarung wird zugesichert, dass in den Jahren 2009, 2010, 2011 und 2012 die benötigten Finanzhilfen von 9,5 Millionen Euro für die Sanierung zur Verfügung gestellt werden. Stadt und Landkreis beteiligen sich gemeinsam mit insgesamt ca. 2,4 Millionen Euro.

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  • Quelle: /red | Fotos: /BeierMedia.de
  • Erstellt am 19.09.2009 - 08:26Uhr | Zuletzt geändert am 19.09.2009 - 08:53Uhr
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