Holzwurm e.V. solidarisiert sich mit Theater Görlitz-Zittau

Holzwurm e.V. solidarisiert sich mit Theater Görlitz-ZittauGörlitz, 26. April 2021. Die Mitgliederversammlung des Holzwurm e.V., besser bekannt als Görlitzer Jugendkulturzentrum Basta!, solidarisiert sich mit den Beschäftigten der Gerhart-Hauptmann-Theaters Görlitz-Zittau GmbH und steht klar an der Seite all derjenigen, die sich für den Erhalt des Mehrspartentheaters Görlitz-Zittau mit all seinen Spiel- und Inszenierungsorten einsetzen.

Abb.: Am Basta!-Jugendkulturzentrum Görlitz auf der Hotherstraße

Archivbild: © Görlitzer Anzeiger

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Genug gekürzt – Basta!

Thema: Theater Görlitz-Zittau

Theater Görlitz-Zittau

Die Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH (GHT) verfügt über feste Häuser in Görlitz und Zittau und bespielt die Waldbühne Jonsdorf. Als Vierspartenhaus vereint das GHT Musiktheater (Oper, Operette, Musical), Tanz, Schauspiel und die Konzerte der Neuen Lausitzer Philharmonie. Es ist ein wichtiger Teil Kulturraums Oberlausitz-Niederschlesien. Beliebt sind auch die Aufführungen an besonderen Spielstätten. Das Theater engagiert sich in der Theaterpädagogik für Kinder und Jugendliche sowie im interkulturellen Austausch mit Polen und Tschechien.

Der Holzwurm e.V. ist der Auffassung, dass Kunst und Kultur "Opfer der Pandemie und der Regierungsstrategie geworden" sind. Die möglichen Sparmaßnahmen seinen "ein harter Schlag ins Gesicht aller Kulturschaffenden, die bereits seit über einem Jahr an ihrer Arbeit gehindert werden".

Weiter teilt der Verein mit: "Kunst & Kultur – und damit verbunden das Theater – sind mehr als nur die Deckung der eigenen Kosten. Sie sind ein Mehrwert für unsere Stadt und für die gesamte Region. Dieser Mehrwert darf nicht einfach nur kaputtgespart werden. Kunst & Kultur sind ein klarer Bestandteil der Lebensqualität und Vielfalt unserer Stadt.

Wir verstehen Theater nach Brecht, als Instanz zur Aufklärung und Unterhaltung. Das Publikum kann durch Theater erkennen, dass die politische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Situation nicht vorgegeben, sondern veränderbar ist. Theater kann und muss sogar manchmal weh tun – und das Gerhart-Hauptmann-Theater hat diese gesellschaftliche Rolle in den vergangenen Jahren immer wieder übernommen. Eine Rolle, die gerade in Zeiten wie diesen für eine vielfältige, kritische und engagierte Stadtgesellschaft wichtiger denn je ist.

Deshalb sagen wir als Verein ganz klar: An Kunst & Kultur wurde genug gespart. Das Theater gehört zu Görlitz und bleibt. Basta und aus."

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  • Quelle: red | Foto: © Görlitzer Anzeiger
  • Erstellt am 26.04.2021 - 22:36Uhr | Zuletzt geändert am 26.04.2021 - 22:46Uhr
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