Ausstellung in St. Ursula / po polsku

Ausstellung in St. Ursula / po polskuMarkersdorf, 22. Februar 2018. Mit viel Hilfsbereitschaft, Mühe und Geduld hat die Evangelische Kirchengemeinde Friedersdorf ihre Kirche St. Ursula saniert. Im August 2016 konnte mit einem Festgottesdienst die vollendete Innensanierung gefeiert werden. Auch äußerlich erstrahlt die Mitte des 17. Jahrhunderts Barock ausgestattete gotische Hallenkirche in neuem Glanz. Im April 2018 wird hier eine bemerkenswerte Ausstellung "ecce homo – Seht, welch ein Mensch" ("ecce homo – Oto Człowiek") des polnischen Bildhauers Roman Śledź, der sich vor allem biblischen Szenen widmet, eröffnet.

Sakralkunst ist "keine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit"

Thema: Ausstellungen in Görlitz

Ausstellungen in Görlitz

Görlitz verfügt nicht nur über fast 4.000 Baudenkmale, sondern ist eine Stadt der Museen und Ausstellungen. Hier befinden sich beispielsweise das Kulturhistorische Museum, das Schlesische Museum zu Görlitz, das Museum der Fotografie und das Senckenberg Museum für Naturkunde, im polnischen Teil der Europastadt das Lausitz-Museum. Darüber hinaus gibt es häufig Sonderausstellungen an anderen Orten.

Gezeigt werden in St. Ursula in einer Retrospektive rund 120 sakrale Werke aus der Zeit von 1972 bis 2017, sowohl Einzelskulpturen als auch Skulpturengruppen zur Geschichte Jesu und seiner Passion. Dabei hat der Bildhauer eine recht unterschiedliche Handschrift hinterlassen, was nun eine umfassende Sicht auf das seit fast 50 Jahren andauernde geistlich motivierte Schaffen des herausragenden Vertreters des polnischen Manierismus ermöglicht.

Im Jahr 1968, 20 Jahre alt, begann Roman Śledź zu schnitzen, im Jahr darauf gewann er bei einem Wettbewerb ein Diplom des Museums Lublin (Muzeum Lubelskie). Seinen Durchbruch in Westeuropa verdankt Śledź dem deutschen Journalisten Ludwig Zimmerer; seit 1980 kam es zu Ausstellungen u.a. in der Schweiz und vor allem in Deutschland. Das bliebt den damaligen kommunistischen Machthabern nicht verborgen. Für die steigende Popularität des Künstlers im Westen hatte der polnische Sicherheitsdienst (Służba Bezpieczeństwa) kein Verständnis, weshalb Śledź immer wieder erklären musste, weshalb seine Beteiligung an den Ausstellungen hinter dem Eisernen Vorhang oder die Ausstellung seiner Werke in deutschen Kirchen die öffentliche Sicherheit nicht gefährden.

Roman Śledź lebt und arbeitet in ostpolnischen Gemeinde Cyców, die zu Malinówka in der Woiwodschaft Lublin gehört.

Hingehen!
Montag, 2., bis Sonntag, 29. April 2018,
dienstags, donnerstags, sonnabends und sonntags von 14 bis 17 Uhr,
mittwochs und freitags nach Absprache,
St. Ursula, Friedersdorf, Kirchweg 9, 02829 Markersdorf

Ausstellungseröffnung: Montag, 2. April 2018, 17 Uhr
Ausklang: Sonntag, 29. April 2018, 17 Uhr

Kontakt und mehr:
Ausstellungsflyer in deutscher Sprache (ca. 1,3 MB)


Po polsku:
Zaprezentowanych zostanie około 120 dzieł sakralnych artysty z Polski Wschodniej z okresu od 1972 do 2017 roku. Są to indywidualne rzeźby i grupy rzeźbiarskie. Bezpośrednie porównanie bardzo różnych prac pozwala na kopleksowy obraz 50-letniej duchowo motywowanej pracy Romana Śledzia. Uważany jest za "El Greco z Malinówki" i jest przedstawicielem polskiego manieryzmu.

Idź tam!
Poniedziałek, 2, do niedziela, 29 kwietnia 2018 r,
wtorek, czwartek, sobota i niedziela od 14 do 17,
środa i piątek: po uprzednim zgłoszeniu,
St. Ursula, Friedersdorf, Kirchweg 9, 02829 Markersdorf (w pobliżu Görlitz)

Otwarcie wystawy: poniedziałek, 2 kwietnia 2018 r, o godz. 17
Zakończenie wystawy: niedziela, 29 kwietnia 2018 r, o godz.17

Kontakt i więcej:
Ulotka wystawowa po polsku (około 1,3 MB)

Teilen Teilen
Kommentare Lesermeinungen (0)
Lesermeinungen geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion, sondern die persönliche Auffassung der Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich das Recht zu sinnwahrender Kürzung vor.

Schreiben Sie Ihre Meinung!

Name:
Email:
Betreff:
Kommentar:
 
Informieren Sie mich über andere Lesermeinungen per E-Mail
 
 
 
Weitere Artikel aus dem Ressort
Weitere Artikel
 
  • Quelle: red | Bildquelle: Kirchbauverein St. Ursula, Friedersdorf
  • Zuletzt geändert am 22.02.2018 - 09:15 Uhr
  • drucken Seite drucken