Görlitzer können wieder in den Wolken schaukeln

Görlitzer können wieder in den Wolken schaukelnGörlitz, 28. Mai 2016. Kunst reimt sich nun mal nicht auf Konstruktion: Zur "Görlitzer ART" wird auch die "Wolkenschaukel" gezeigt, ein Objekt studentischer Künstler aus Breslau (Wrocław). Als Kunst unbestritten war das auf dem Otto-Buchwitz-Platz gezeigte Objekt konstruktiv bislang nicht frei von Kritik. Nun ist es repariert, wie das zuständige Fachamt im Görlitzer Rathaus informierte.
Abbildung: Die reparierte Wolkenschaukel auf dem Otto-Buchwitz-Platz lädt ein zum ausprobieren.

Kunstobjekt ist repariert

Kunstobjekt ist repariert

An der Wolkenschaukel waren mehrere Bänder gerissen, weshalb das Objekt am 4. Mai 2016 von der Stadt Görlitz für die Öffentlichkeit gesperrt werden musste. Anders als bei den Kunstobjekten, die massiv beschädigt wurden, war die Wolkenschaukel also von vornherein anfällig.

Nachdem die Schäden an der Wolkenschaukel bekannt geworden waren, hatte sich Dr. Michael Wieler, Kulturbürgermeister in Görlitz, mit der Kunstakademie Breslau (Academy of Fine Arts, Wrocław) in Verbindung gesetzt, weil dort die studentischen Künstler betreut werden. An der Akademie ist auch die Überarbeitung der Wolkenschaukel vorgenommen worden, nun ist sie viel stabiler. Passanten, Kunstinteressierte und Kinder sind eingeladen, die neu installierte und überarbeitete Wolkenschaukel wieder mit allen Sinnen zu erfahren – also auch durchaus damit zu schaukeln.

Aus der Görlitzer Stadtverwaltung war zu erfahren, dass nach der Freigabe die noch fehlenden Infostelen zum Kunstobjekt zum Wochenende aufgebaut werden.

Die als "Görlitzer ART" im Stadtgebiet gezeigten Kunstobjekte sollen noch bis zum 9. April 2017 zu erleben sein – als ein Schaufenster für Breslau, das aktuell eine der beiden Kulturhauptstädte Europas ist. Eine Route verbindet die Objekte zwischen dem Görlitzer Bahnhof und der Altstadtbrücke zu einem Spaziergang.

Mehr erfahren im Görlitzer Anzeiger!
14.02.2016: Vorsicht Kunst!
19.11.2015: Informationen zu "Görlitzer ART"

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  • Quelle: red | Fotos: © Görlitzer Anzeiger
  • Zuletzt geändert am 28.05.2016 - 02:30 Uhr
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