MR Dr. med. Kurt Nowke verstorben
Görlitz, 21. März 2013. Die Dienstgemeinschaft des Malteser Krankenhauses St. Carolus in Görlitz trauert um den langjährigen Ärztlichen Leiter des Hauses MR Dr. Kurt Nowke (Foto). Er war am Mittwoch im Alter von 89 Jahren verstorben.
Fachlich versiert, bescheiden und sehr beliebt
Christoph Wilkowski, stellvertretender kaufmännischer Direktor des Görlitzer Malteser Krankenhauses, hat den Chirurgen in den 80er Jahren kennen und schätzen gelernt: "Als Arzt und Mensch, der seinen Beruf mit Leidenschaft und großem Können ausübte, werden wir ihn in dankbarer Erinnerung behalten.“
Sr. M. Luitgardis Fleischer, die als Stationsleiterin mit Dr. Nowke viele Jahre in der Abteilung für Chirurgie zusammenarbeitete, erinnert sich ebenfalls: "Er war bei Patienten und Mitarbeitern sehr beliebt. Besonders im Kontakt mit schwerkranken Menschen hatte er eine besondere Gabe: Seine ruhige und bescheidene Art vermittelte Vertrauen und Geborgenheit.“ Die besondere Aufmerksamkeit gegenüber Ratsuchenden war auch für Georg Zschornack, ehemalige Oberarzt der Chirurgie, eine Besonderheit seines Charakters: "Seine Patienten konnten ihm wirklich alles sagen.“
Dr. Nowke begann seine Laufbahn im St. Carolus-Krankenhaus 1952 als Assistenzarzt und setzte nach Ablegen der Facharztprüfung im Bereich Chirurgie seine Tätigkeit als Facharzt, dann als Oberarzt fort. Im April 1979 ernannte ihn der Provinzordensrat der Kongregation der barmherzigen Schwestern vom hl. Karl Borromäus zum Chefarzt der Abteilung für Chirurgie und zum ärztlichen Leiter des Krankenhauses. Unter seiner fachkundigen Leitung wurde unter anderem die chirurgische Ambulanz aufgebaut.
Kollegen und Mitarbeiter schätzten seine Zuverlässigkeit. "Er pflegte mit seinen Kollegen ein außergewöhnlich freundschaftliches Verhältnis. Auch über seine Tätigkeit im Krankenhaus hinaus hielt er immer Verbindung zu seinen Mitarbeitern“, hebt Dr. Hans-Peter Holfert, der als Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin mit Dr. Nowke zusammenarbeitete, hervor.
Dr. Nowke übte seine ärztliche Tätigkeit aus einem tief empfundenen christlichen Glauben heraus aus. Er wurde schließlich für sein Wirken mit der päpstlichen Verdienstmedaille "Benemerenti“ ausgezeichnet.
Seine Arbeit hat bis heute seine Spuren im Malteser Krankenhaus St. Carolus hinterlassen und wirkt im Haus fort, heißt es in einer Mitteilung der traditionsreichen Einrichtung.
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- Quelle: red | Foto: privat
- Erstellt am 21.03.2013 - 16:20Uhr | Zuletzt geändert am 21.03.2013 - 19:47Uhr
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