Bürgerstiftung ZIVITA bittet um Vorschläge für Bürgerpreis

Zittau | Landkreis Görlitz. Die in Zittau gegründete Bürgerstiftung ZIVITA nimmt Vorschläge zur Ehrung bürgerschaftlichen Engagements aus dem gesamten Landkreis Görlitz entgegen. Städte, Gemeinden und Vereine rund um Löbau, Zittau, Görlitz, Weißwasser und Niesky sind aufgerufen, ihre Empfehlungen an die ZIVITA zu schicken.

Anzeige

Stiftungsrat entscheidet allein

Die Unterlagen sind formlos einzureichen. Um jedoch eine entsprechende Beurteilung vornehmen zu können, ist es hilfreich, neben den Angaben zur auszuzeichnenden Person auch noch weiteres Material beizufügen, wie Fotos, Presseartikel und Erlebnisberichte. Die Auszuzeichnenden sollen in ihrem ehrenamtlichen Engagement eine besondere Vorbildwirkung in ihrem Umfeld haben.

Die Auszeichnung findet im Januar 2011 traditionsgemäß wieder in Zittau statt.

Über die Vergabe des Bürgerpreises entscheidet ein Stiftungsrat, der sich aus engagierten Einzelpersonen zusammensetzt, die das Spektrum der Bevölkerung repräsentieren.

Ein urspünglich vom Landkreis Görlitz angestrebtes Vetorecht bei der Vergabe des Bürgerpreises, mit dem die Möglichkeit eingeführt werden sollte, vom Stifttungsrat ausgewählte Personen vom Bürgerpreis auszuschließen, wurde nicht eingeführt.


Einsendeschluss:
Sonntag, 31. Oktober 2010.

Ansprechpartner:
Bürgerstiftung zivita
Tobias Loitsch
Milchstraße 16, 02763 Zittau

Tel. 0351 - 4 06 01 88
eMail: loitsch(at)zivita.de (at)=@
Fax: 03583 - 79 17 16


Kommentar

Was ein lupenreiner Demokrat ist, ist längst definiert.

An dergestaltige Demokraten fühlt man sich erinnert, wenn versucht wird, einer Bürgerstiftung das letzte Wort zu nehmen in ihrer Entscheidung, Bürger für gesellschaftliches Engagement zu ehren. Bitte mal nachschlagen: demos kratos.

Wie schön hat doch B. Traven in seinem Roman "Regierung" die Zeremonie der Häuptlingskrönung beschrieben: Der Kandidat musste auf einem Stuhl ohne Sitzfläche Platz nehmen und das darunter entzündete Feuer möglichst lange ertragen, ohne eine Miene zu verziehen - als Gleichnis dafür, wie sehr ihm das Volk Feuer unter den Hintern machen kann, wenn er schlecht regiert.

Schön´ Gruß übrigens auch an Herrn Mappus,

Ihr Fritz R. Stänker

Teilen Teilen
Kommentare Lesermeinungen (0)
Lesermeinungen geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion, sondern die persönliche Auffassung der Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich das Recht zu sinnwahrender Kürzung vor.

Schreiben Sie Ihre Meinung!

Name:
Email:
Betreff:
Kommentar:
 
Informieren Sie mich über andere Lesermeinungen per E-Mail
 
 
 
Weitere Artikel aus dem Ressort Weitere Artikel
  • Quelle: red | Fritz Rudolph Stänker
  • Erstellt am 13.10.2010 - 09:00Uhr | Zuletzt geändert am 13.10.2010 - 09:32Uhr
  • drucken Seite drucken
Anzeige