Demokratie Stärken: Dialogforum in Ostsachsen Gestartet

Demokratie Stärken: Dialogforum in Ostsachsen Gestartet

Görlitz, 6. Februar 2024. Die Demokratie lebt vom Engagement und Dialog, besonders in Zeiten, in denen Skepsis und Ablehnung zunehmen. Dr. Michael Schlitt, Direktor der Stiftung Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal (IBZ), betont die Notwendigkeit, öffentliche Räume für den Austausch über soziale, religiöse und politische Grenzen hinweg zu schaffen. Dieser Ansatz bildet den Kern des neuen "Dialogforums Demokratie", einer Initiative, die in Zusammenarbeit zwischen der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung (SLpB) und der Stiftung IBZ entstanden ist.

Dr. Löffler, Dr. Schlitt, Dr. Piwko und Herr Zinnow: Die Köpfe hinter dem Dialogforum Demokratie

Foto: Dialogforum Demokratie

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Kooperation für politische Bildung

Das Jahr 2024 markiert den Beginn einer intensiveren Kooperation zwischen der SLpB und der Stiftung IBZ, mit dem Ziel, die politische Bildung im ostsächsischen Raum zu stärken. Das Dialogforum Demokratie umfasst eine Reihe von Veranstaltungsformaten, wie barrierefreie Diskussionen vor der Landtagswahl am 1. September, Workshops für Schülerräte und Programme zur Extremismusprävention an Schulen. Besondere Aufmerksamkeit erhält die große Tagung zum 20-jährigen Jubiläum der EU-Osterweiterung und ein Workshop für das Ostritzer Friedensfest.


Investition in die Zukunft


Für dieses gemeinsame Projekt stellt die Landeszentrale 30.000 Euro bereit. Stefan Zinnow, der das Projekt für die SLpB koordiniert, unterstreicht die Bedeutung der Präsenz im ländlichen Raum und den Fokus auf Bürgernähe. Dr. Roland Löffler, Direktor der SLpB, hebt hervor, dass ihre Arbeit auf dem Beutelsbacher Konsens basiert und überparteilich für Dialog und Begegnung steht. Durch dieses Projekt soll die erfolgreiche Zusammenarbeit beim Ostritzer Friedensfest fortgesetzt und erweitert werden, um die demokratische Zivilgesellschaft zu fördern.


Ziele des Dialogforums


Das Dialogforum hat vier klare Ziele: Menschen zur aktiven Teilnahme an der Gesellschaft zu ermuntern, Dialogräume zu schaffen, Engagierte zu stärken und klare Grenzen gegenüber Extremisten zu setzen. Es geht nicht nur um den Austausch von Argumenten, sondern auch darum, echte Empathie für andere zu wecken und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

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  • Quelle: red / Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal
  • Erstellt am 30.01.2024 - 14:52Uhr | Zuletzt geändert am 06.02.2024 - 17:18Uhr
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