Kindersicherung fürs Smartphone
Görlitz, 8. August 2019. Kinder erhalten heutzutage oftmals schon in ganz jungen Jahren ihr erstes Smartphone. Hintergrund ist oft der Drang der Kinder, dazuzugehören, zu jenen, die schon eins haben. Jedoch glauben auch viele Eltern, dass es doch besser sei, wenn das Kind immer, wenigstens per Messenger, erreichbar ist oder sich melden kann. Das Problem dabei: Mit einem Smartphone werden Kinder ganz neuen Risiken ausgesetzt, die sie ohne gar nicht hätten.
Abbildung oben: Was machen die Jungs da? Fasziniert sie ein harmloses Spiel oder etwas ganz anderes?
Viel Zeit mit seinen Kindern zu verbringen ist das Wichtigste
Genau vor diesen Gefahren möchten Eltern ihre Kinder natürlich schützen. Niemand will, dass sein Kind mit Cybermobbing oder mit Pornografie konfrontiert wird oder sich auf Glücksspiele oder schmuddlige Kontakte einlässt. Deshalb erscheint es Eltern oft als einzige Option, eine Kinderschutz-Software wie die FamiSafe - Kindersicherung App zu installieren.
Eine solche Software bietet eine Vielfalt an Funktionen: Eltern können überwachen, wie viel Zeit das Kind am Smartphone verbringt und diese begrenzen. Mehr noch: Selbst die Nutzungsaktivität einzelner Apps wird erfasst. Schon jetzt wird deutlich, dass man eine solche Software niemals heimlich installieren sollte. Im Gegenteil: Man muss mit dem Kind, wenn es sein erstes Smartphone erhält, ganz offen darüber sprechen, dass im Internet auch Gefahren lauern und Verbrecher darauf aus sind, die Unerfahrenheit und Neugierde von Kindern auszunutzen. Davor müssen Eltern ihre Kinder beschützen, beispielsweise, indem sie bestimmte Apps von vornherein blockieren, was mit einer solchen Software ohne weiteres möglich ist.
Schaut man sich jedoch alle Funktionen von FamiSafe an, so wird schnell deutlich, dass die Software noch mehr leistet: Sie kann Eltern automatisch benachrichtigen, wenn das Kind an einem bestimmten Ort, beispielsweise in der Schule, ankommt. Für viele Eltern, die ihr Kind frühzeitig an Verantwortung und Selbständigkeit gewöhnen wollen und es allein auf den Schulweg schicken, ist das eine große Beruhigung. Ebenso, wenn das Kind nicht pünktlich nach Hause kommt: Dann zeigt die Software an, wo es sich gerade aufhält – an der Eisbude oder bei einem Freund? Oder stromert es vielleicht durch eine Gegend, in der es nicht alleine unterwegs sein sollte?
Ein weiterer Bereich, der frühzeitig Alarmsignale liefert, ist der Schutz vor Cybermobbing. Nicht nur Pubertierende, auch jüngere Kinder leiden furchtbar darunter, wenn sie aus ihrer Internet-Community ausgeschlossen und dort sogar gemobbt werden. In ihrer Not wissen sie sich nicht zu helfen und schämen sich so sehr, dass sie sich nicht gegenüber den Eltern oder Lehrern offenbaren. Apps wie FamiSafe können die Kommunikation des Kindes auf Stichworte hin, die auch von den Eltern selbst definiert werden können, überwachen. Bestimmte Beschimpfungen oder Erniedrigungen werden so schnell erkannt. Auch hier ist allerdings wichtig: Das Kind muss wissen, dass ein solches System zu seinem Schutz installiert ist; Vertrauen ist schließlich immer etwas, das auf Gegenseitigkeit beruht.
Doch auch in der analogen Welt können Eltern aktiv werden: Möglichst viel Zeit mit den Kindern verbringen und ihnen beeindruckende, prägende Erlebnisse vermitteln. Dabei müssen Eltern ihren Kindern im praktischen Leben klare Grenzen setzen und zugleich Vorbild sein. Eltern sollten stets Zeit finden, wenn Kinder ihre großen und kleinen Probleme haben und ihnen zuhören, ohne vorschnell ein Urteil abzugeben. Mag es aus Sicht eines Erwachsenen auch lächerlich wirken: Wenn ein Kind ein Problem hat, dann hat das Kind ein Problem! Im Gespräch kann man dann klären, wie das Kind sein Problem klären kann, direkt als Eltern eingreifen sollte man nur, wenn es gar nicht anders geht. Aus Kindern werden starke Persönlichkeiten, wenn sie lernen, ihre Schwierigkeiten selbst zu meistern und das, was darunter nicht so wichtig ist, einfach beseitezuschieben.
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- Quelle: red | Foto Jungen: natuereaddict, Pixabay, Lizenz CC0 Public Domain, Logo famisafe: mit freundlicher Genehmigung
- Erstellt am 08.08.2019 - 06:30Uhr | Zuletzt geändert am 08.08.2019 - 06:38Uhr
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