Fördermittel zur ganzjährigen Nutzung der Thermalquelle

Fördermittel zur ganzjährigen Nutzung der ThermalquelleBad Muskau / Mužakow, 15. September 2013. Auffällig waren sie schon, die betuchten Herren gestern Mittag auf dem Muskauer Marktplatz, darunter Hartmut Fiedler, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit (SMWA), und Sven Mimus, Geschäftsführer der landkreiseigenen Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz GmbH (ENO). Hintergrund: Der Staatssekretär hatte einen gewichtigen Zuwendungsbescheid für Fördermittel zur Erschließung der Bad Muskauer Thermalsole mitgebracht.

Ganzjährige Nutzung der Muskauer Thermalquelle wird möglich

Ganzjährige Nutzung der Muskauer Thermalquelle wird möglich

Eine der Muskauer Attraktionen ist das sanierte Neue Schloss im Fürst Pückler Park. Nun soll die Thermalsole die touristische Attraktivität der Stadt durch den Kurbetrieb stärker ergänzen helfen. Fotos: Görlitzer Anzeiger

Schon 2001 war vor den Toren der Kustadt das erste Sole-Thermalwasser ans Tageslicht geholt worden, doch sollte es noch neun Jahre dauern, bis die Muskauer Sole als Heilquelle anerkannt wurde.

"Wir begrüßen diese Finanzspritze sehr," so Prof. Dr. med. Karl-Ludwig Resch, Präsident des Sächsischen Heilbäderverbandes e.V. (SHBV), in einer ersten Reaktion. Bad Muskau könne damit sein Sole-Thermalwasser den Kurgästen künftig ganzjährig anbieten. Resch weiter: "Die Neißestadt wird damit endgültig zu einem vollwertigen Heil- und Kurbad. Das restaurierte Schloss, der einzigartige und wunderschöne Welterbe-Park und das Kurhotel 'Fürst Pückler Park', kombiniert mit den Naturmoorangeboten, der Eisenvitriol-Trink-Quelle und demnächst dem ganzjährigen Sole-Thermalwasser - was will man noch mehr?“

Der Zuwendungsbescheid ist über 543.000 Euro ausgestellt und deckt vier Fünftel der förderfähigen Kosten, die für die Erschließung der Thermalsole und für die Errichtung der erforderlichen Infrastruktur zur Versorgung gewerblicher und touristischer Einrichtungen anfallen. Das Geld kommt aus der "Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

Prof. Resch sicherte im Namen des Sächsischen Heilbäderverbands dem Mitglied Bad Muskau auch weiterhin volle Unterstützung zu bei den Bemühungen, neben dem Kulturtourismus auch den Kurbetrieb fest in der Neißestadt zu etablieren.

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  • Quelle: red | SHV | Foto: Görlitzer Anzeiger
  • Zuletzt geändert am 15.09.2013 - 15:22 Uhr
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