Ast- und Strauchschnitt für Biomasse-Heizkraftwerk in Niesky
Fischerhude / Niesky, 12. April 2013. Das seit dem 27. Dezember 2010 in Betrieb befindliche Biomasse-Heizkraftwerk Niesky (Abbildung: baugleiches Kraftwerk) unterliegt der Betriebsführung durch die Energiecontracting Heidelberg AG (ECH) im Auftrag von Bayernfonds BestEnergy 1. Zuständig für die Versorgung mit Brennmaterial ist jedoch die Brüning-Megawatt GmbH aus Fischerhude bei Bremen. Betriebe aus dem Garten- und Landschaftsbau, der Baumpflege, Baumschulen und Lohnbetriebe können gehäckselten Ast- und Strauchschnitt direkt beim Kraftwerk anliefern, teit das Unternehmen mit.
So funktioniert die Annahme
Für das Biomasse-Heizkraftwerk in Niesky koordiniert die Brüning-Megawatt GmbH die anzuliefernden Holzmengen.
Annahmetermine:
Friederike Blanken, Tel. 04293 - 7 89 43 24
Wer erstmalig anliefern will, sollte auch die Anforderungen an das Material erfragen.
Bedingungen:
- Anliefer-Mindestmenge: drei Kubikmeter
- max. Holzstückgröße: 15 Zentimeter
- hohe Anteile an Sand, Rasenschnitt oder Laub sind ungeeignet.
Das Nieskyer Biomass-Heizkraftwerk bringt stündlich bis zu fünf Megawatt ins Netz. Basis für die Maximalleistung ist, dass täglich rund ca. 200 Tonnen Festbrennstoffe angeliefert werden.
Verbrannt werden Ast- und Strauchschnitt sowie Restholz, wie es beispielseise bei der großflächigen Landschaftspflege, beim Schnitt an Straßenrändern oder der Geländeerschließung anfällt. Zu Holzhackschnitzeln zerkleinert gelangt das Brenngut auf einen Sammelplatz oder direkt ins Kraftwerk. Bevorzugt wird Holz aus einem Umkreis von ca. 80 bis 100 km genutzt.
Mehr:
http://www.bruening-megawatt.de
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- Quelle: red | Foto: Brüning | Gruppe
- Erstellt am 12.04.2013 - 06:38Uhr | Zuletzt geändert am 12.04.2013 - 06:38Uhr
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