Manager kauft Brandschutztechnik Görlitz

Manager kauft Brandschutztechnik GörlitzGörlitz | Ulm. Andreas Neu, Geschäftsführer der Görlitzer Werks der Iveco Magirus Brandschutztechnik GmbH mit Sitz in Ulm, übernimmt im Zuge eines management-buy-outs die gesamten Geschäftsanteile der Gesellschaft. Der Vertrag mit Antonio Benedetti, Gesamtgeschäftsführer der Iveco Magirus Brandschutztechnik GmbH, ist bereits unterzeichnet. Neu will das Werk unter der Firmierung "Brandschutztechnik Görlitz GmbH" weiterführen. Wirksam wird er Eigentümerwechsel zum 1. Januar 2013. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Alle Arbeitsplätze bleiben erhalten

Für die Mitarbeiter besteht kein Grund zur Beunruhigung: Jeder der rund 80 im Görlitzer Werk beschäftigten Mitarbeiter wird weiter dort arbeiten. "Damit sichert sich das neue Unternehmen das Know-how der Ingenieure und Techniker sowie die wertvolle Erfahrung seiner gesamten Belegschaft", verlautbarte die Unternehmenszentrale in Ulm.

Gute Lösung für Görlitz

Über den jetzigen Verkauf hatten der bisherige Eigentümer und Geschäftsführer Neu schon im Sommer 2012 eine Absichtserklärung unterzeichnet. Erklärtes Ziel aller Beteiligten war, den Traditionsstandort Görlitz zu erhalten. Das Görlitzer Unternehmen bleibt auch unter dem neuen Eigentümer Iveco Magirus als Kooperationspartner verbunden und wird weiterhin in höchster Qualität Teile, Komponenten und Aufbauten an Iveco Magirus liefern.

Görlitz erhält die Tradition / Ulm investiert

Das Görlitzer Brandschutztechnik-Werk stellt pro Jahr etwa 250 Feuerwehrfahrzeuge für das In- und Ausland her. 1864 gegründet, gehörte das Werk seit 1996 zu Iveco. 

Die Iveco Magirus Brandschutztechnik GmbH will in Ulm ein Brandschutz-Kompetenzzentrum aufbauen. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit in diesem Geschäftsbereich weiter gestärkt werden. Das sei ein zentraler Baustein, um Ivecos Führungsposition in diesem Segment weiter auszubauen.

In Ulm sollen insgesamt 941 Mitarbeiter im Bereich Brandschutz arbeiten. Mit einer neuen Fertigungsanlage sollen sie noch effizienter produzieren und schneller als bisher auf kundenspezifische Anforderungen reagieren können.

Ebenfalls ausgebaut und stärker ins Geschäft integriert werden soll in Ulm das Zentrum für Forschung und Entwicklung. Hier bündelt Iveco Magirus das Know-how der Ingenieure für die Entwicklung von zukunftsweisenden innovativen Produkten.

Abbildung:
Antonio Benedetti (links) und Andreas Neu unterzeichnen den Kaufvertrag.
Foto: Iveco Magirus

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  • Quelle: red | Foto: Iveco Magirus
  • Zuletzt geändert am 06.12.2012 - 10:42 Uhr
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