Sicherheit für Zittau
Zittau. Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen hat a, heutigen Montag, dem 4. September 2006, mit der Sanierung der Deiche an der Lausitzer Neiße und Mandau begonnen. Die Instandsetzung ist Teil der Hochwasserschutzkonzepte Lausitzer Neiße / Mandau. Die Deiche sind nicht mehr standsicher und werden nun auf den Stand der Technik gebracht. Sie werden dabei nicht erhöht, da sie bereits für ein hundertjähriges Hochwasser ausgelegt sind.
Deiche an der Lausitzer Neiße und Mandau werden saniert
Am Grenzgewässer Lausitzer Neiße wird zwischen Neumühle und Mandau-Neißemündung ein 760 Meter langer Deichabschnitt ertüchtigt. Dabei wird ein vollkommen neuer Deich an die Böschung des vorhandenen Deiches angeschüttet. Es wird außerdem ein Deichverteidigungsweg angelegt.
Der Deich schützt die dahinter liegenden Flächen und insbesondere die Stadt Zittau vor einem Neiße-Hochwasser. Der Neiße-Radweg auf der Deichkrone bleibt erhalten, muss aber während der Bauarbeiten abschnittsweise gesperrt werden. Notwendige Umleitungen werden ausgeschildert. Am linken Mandauufer werden in den nächsten Monaten zwischen der Mandau-Neißemündung und Liberecer Straße 410 Meter Deich saniert. Auch hier erfolgt eine Anschüttung an den alten Deich. Planungen für das rechte Mandauufer werden derzeit erarbeitet.
Seit etwa fünf Jahren laufen Untersuchungen und Planungen zum Hochwasserschutz in Zittau. Im vergangenen Jahr sowie im Frühling und Sommer dieses Jahres wurden umfangreiche Vorarbeiten ausgeführt. So mussten unter anderem Gasleitungen umverlegt und Bäume gefällt werden. Die Bauarbeiten sollen im Mai 2007 abgeschlossen werden und kosten etwa 450.000 Euro.
Mehr:
http://www.talsperren-sachsen.de
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- Quelle: /ltv.smul
- Erstellt am 04.09.2006 - 16:00Uhr | Zuletzt geändert am 04.09.2006 - 16:10Uhr
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