Kulturhotel Fürst Pückler in Bad Muskau zertifiziert

Bad Sulza | Bad Muskau / Mužakow. Anlässlich ihrer Mitgliederversammlung 2009 tagte in dieser Woche die Marketinginitiative „med in Germany e.V.“ im thüringischen Klinikzentrum Bad Sulza. Die erst vor einem Jahr von Fachexperten aus dem Bereich Gesundheitswirtschaft gegründete Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Verbrauchern mehr Sicherheit bei der Suche nach verlässlichen, nachhaltigen und qualitativ hochwertigen Gesundheitsleistungen zu geben, vergibt Zertifikate für Kurorte und Kureinrichtungen. Zu den ersten Zertifizierten gehört das Kulturhotel Bad Muskau.

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Sächsische Einrichtungen sind die ersten in Deutschland

Ziel der Marketinginitiative ist es, unter dem Namen „med in Germany“ Heilbäder, Kurbetriebe und touristische Dienstleister, die sich ebenfalls im Bereich der Gesundheitswirtschaft engagieren, einem hohen Qualitätsstandard zu unterwerfen und dann bei der nationalen und internationalen Vermarktung tatkräftig zu unterstützen.

Ursprünglich als Dachmarke für den Deutschen Heilbäderverband DHV konzipiert, fiel das Projekt der seit einigen Jahren laufenden und bis heute nicht beendeten Umstrukturierung innerhalb des DHV zum Opfer. „Wir hielten das von international renommierten Fachleuten entworfene Marketingkonzept zugunsten der deutschen Gesundheitsbranche aber für so wichtig und auch impulsgebend, dass wir es nicht einfach in einer Schublade versauern lassen wollten“, so Prof. Dr. Karl-Ludwig Resch. Aus diesem Grund wurden namhafte Touristiker und Gesundheitsfachleute zur Mitarbeit bei „med in Germany“ angesprochen und erfolgreich gewonnen. Dies zeigt sich auch daran, dass der Ehrenpräsident des Deutschen Tourismusverbandes, Tilo Braune, heute als Vorsitzender der Marketinginitiative amtiert.

Stolz sind die Sachsen um Professor Resch jetzt allerdings darauf, dass in dieser Woche die bundesweit ersten Zertifikate an die Geschäftsführer der Sächsischen Staatsbäder Bad Elster/Bad Brambach und des Kulturhotels Fürst Pückler in Bad Muskau als Zeichen eines umfassend realisierten Qualitätsstandards verliehen werden konnten. Damit sind die sächsischen Einrichtungen die ersten in Deutschland, die sich erfolgreich zertifizieren ließen.

Nach Ansicht von Prof. Resch „verbessern die mit der Zertifizierung verbundenen Prüfungen bereits nach kurzer Zeit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und bieten dem Verbraucher verlässliche Maßstäbe für seine Standortentscheidung. Mit der Premiummarke Nr. 1 gibt die ‚med in germany’ Kranken und Gesunden in Deutschland gleichermaßen eine Orientierung in dieser bislang sehr variantenreichen Landschaft und wird damit zum Motor einer Neupositionierung des qualifizierten Gesundheitstourismus in Deutschland“.

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  • Quelle: /red
  • Erstellt am 25.09.2009 - 16:56Uhr | Zuletzt geändert am 25.09.2009 - 17:02Uhr
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