Jeden Tag eine Million

Senftenberg / Zły Komorow | Görlitz-Zgorzelec. Wie der Leiter der bei der LMBV angesiedelten Flutungszentrale Lausitz, Rudolf Heine, am 2. März 2009 informierte, wurden in den Tagen vom 27. Februar bis 1. März 2009 mehr als 5,7 Millionen Kubikmeter Flutungswasser in Lausitzer Bergbaufolgeseen eingeleitet. Zu einer optimalen Flutung trug das erhöhte Wasserangebot in den Lausitzer Vorflutern infolge der Wetterverhältnisse und der Schneeschmelze bei.

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Ende Februar täglich eine Million Kubikmeter Wasser für den Berzdorfer See

So konnten in den drei Tagen in Sachsen rund 300.000 Kubikmeter aus der Spree an der Pumpstation bei Spreewitz für den Oberen Landgraben zum Restloch Nordrandschlauch (Sabrodter See) und weiter südlich rund 600.000 Kubikmeter aus der Spree in den Speicher Bärwalder See zur Flutung „abgezweigt“ werden. Rund 1,5 Millionen Kubikmeter wurden in das Restloch Koschen (Geierswalder See) und weitere 400.000 Kubikmeter in das Restloch Bluno (Neuwieser See) eingeleitet. Insgesamt konnte so die Schwarze Elster um rund zwei Mio. Kubikmeter Wasser entlastet werden.

Auch in der Neiße konnte mit 2,4 Millionen Kubikmeter und in der Pließnitz mit 300.000 Kubikmeter zu einer Entlastung beigetragen werden. Diese beiden Flüsse haben den Berzdorfer See bei Görlitz im Süden des Landes mit zusammen fast drei Millionen Kubikmeter Wasser im o.g. Zeitraum fluten helfen, betonte Heine.

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  • Quelle: /red | Foto: /LMBV
  • Erstellt am 03.03.2009 - 00:38Uhr | Zuletzt geändert am 03.03.2009 - 00:45Uhr
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