Görlitzer Unternehmer im Vorstand
Dresden. Der Inhaber des seit 1836 bestehenden Görlitzer Traditionsunternehmens " Görlitzer Hanf und Drahtseilerei", Helmut Goltz, ist zum Mitglied des Vorstands des Landesverbands Sachsen des Wirtschaftsrats der CDU gewählt worden.
Simone Hartmann neue Landesvorsitzende
Geführt wird der Wirtschaftsrat zukünftig von Simone Hartmann (43). Sie wurde von den Mitgliedern des Landesverbandes Sachsen zur neuen Landesvorsitzenden gewählt. Die Leiterin der Landesvertretung Sachsen der Techniker Krankenkasse ist Nachfolgerin von Professor Hans-Reiner Meinel, der als Gründungsvorsitzender über 18 Jahre den Verband geführt hat.
Weitere Mitglieder des Landesvorstandes sind:
Helmut Goltz (52), Inhaber Görlitzer Hanf und Drahtseilerei, Görlitz
Karl-Heinz Kober (53), Geschäftsführer Freyler Industriebau GmbH, Riesa
Dr. Ulrich Link (52), Vorstand Technik SOLARWATT AG, Dresden
Kai Uwe Schmidt (49), Mitglied der Geschäftsleitung Commerzbank AG, Dresden
Kathrin Westendorf (39), Direktorin Freie Berufe Ostsächsische Sparkasse, Dresden
Rolf Wirth (67), Geschäftsführer GEWIMAR Consulting Group, Dresden
Die neue Landesvorsitzende Simone Hartmann erklärte: „Sachsen hat die Chance, sich als innovativer und dynamischer Standort an die Spitze Deutschlands und Europas zu setzen. Dafür brauchen wir die freiheitlichen Rahmenbedingungen der Sozialen Marktwirtschaft. Wir werden diese Freiheit vehement einfordern.“ Die Politik, so Hartmann, müsse lediglich einen stabilen Rahmen für die Wirtschaftsentwicklung schaffen und sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren. Hartmann: „Dazu gehört die Gewährleistung eines Bildungssystems auf Weltklasseniveau, das die Menschen von frühester Jugend an bis ins Alter flexibel fördert und fordert. In der Forschung und Entwicklung liegt Sachsens Zukunft. Der Wettbewerb um die besten Projekte und die besten Köpfe wird nicht durch Verwaltungshandeln, sondern durch aktiven Unternehmergeist entschieden. Will man jungen Fachkräften, Ingenieuren und Wissenschaftlern in Sachsen eine Lebensperspektive geben, sind die beruflichen Chancen nur die eine Seite der Medaille. Die andere ist eine attraktive Infrastruktur.“
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- Quelle: /red
- Erstellt am 23.09.2008 - 22:14Uhr | Zuletzt geändert am 23.09.2008 - 22:25Uhr
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