Görlitz weiter im touristischen Aufwind
Görlitz-Zgorzelec. Die aktuellen Übernachtungszahlen des Statistischen Landesamtes in Kamenz sprechen eine deutliche Sprache: Görlitz wird als touristisches Reiseziel immer beliebter.Im Auslastungsvergleich mit den Städten und Regionen der Oberlausitz ist Görlitz mit seinen 40% absoluter Spitzenreiter, gefolgt von Kamenz (34,8%), dem Landkreis Löbau-Zittau (32,8%); der Stadt Bautzen (27,3%); dem Niederschlesischen Oberlausitzkreis (23,7%) und der Stadt Hoyerswerda (19,5%).
Fortsetzung der Werbekampagne mit Weihnachtsmotiv auf Großflächenplakaten
Im direkten Vergleich der sächsischen Städte hat Görlitz nach Dresden (53%) und Leipzig (44,6%) sogar die drittstärkste Durchschnittsauslastung. "Das zeigt ganz klar, dass sich Görlitz im touristischen Aufwind befindet", zeigt sich Lutz Thielemann, Geschäftsführer der Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH, mit der bisherigen Entwicklung zufrieden.
Bis jetzt verzeichnete Görlitz zudem einen Anstieg der Übernachtungen in Höhe von 4,2% im Vergleich zum selben Zeitpunkt des Vorjahres. Während die Zahl der Übernachtungen im Sachsen-Durchschnitt mit 0,9% bislang 2007 gesamthaft rückläufig war, entwickelte sich Görlitz somit gegen den Trend positiv. "Damit stehen wir auf Rang 3 in der Rangfolge der zuwachsstärksten Destinationen in Sachsen", freute sich Thielemann.
Insbesondere für das nun anstehende Winterhalbjahr bedarf es jedoch weiterer Initiativen, um den positiven Trend zu bestätigen und fortzusetzen.
Ab 4. Dezember 2007 wird daher eine Großflächen-Plakatkampagne in Berlin für Weihnachts- und Winterbesuche sowie den Schlesischen Christkindelmarkt in Görlitz werben. An insgesamt 250 Standorten sollen Großposter im sogenannten 18/1-Format (ca. 9 qm) die Berlinerinnen und Berliner zum Weihnachtsbummel in die Neißestadt locken. "Nach der erfolgreichen Blow-Up Riesenposter-Werbung im Oktober wird diese neuerliche Aktion dazu beitragen, Görlitz als Kurzreiseziel im Bewusstsein der Berlinerinnen und Berliner zu verankern" ist sich Thielemann sicher. Zudem erfahre die Europastadt eine weitere Präsenz im wichtigsten Tourismusmarkt Deutschlands.
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- Quelle: /red
- Erstellt am 21.11.2007 - 00:26Uhr | Zuletzt geändert am 21.11.2007 - 00:26Uhr
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