"Spätschicht" nun auch in Görlitz erfolgreich

"Spätschicht" nun auch in Görlitz erfolgreichGörlitz, 7. November 2018. Zur "Spätschicht" öffnen Unternehmen von 16 bis 20 Uhr ihre Tore für Besucher. Neben dem PR-Effekt verbindet sich damit auch die Hoffnung auf geeignete neue Mitarbeiter und Azubis. Nachdem man in Zittau (2018: 13 beteiligte Unternehmen) mit der "Spätschicht" bereits gute Erfahrungen gesammelt hat, waren in diesem Jahr am 2. November erstmals zehn Unternehmen in Görlitz und sieben in Weißwasser/O.L. mit von der Partie.
Abbildung: Offene Türen auch bei der Sysmex Partec GmbH

Gut vorbereitete Unternehmen und interessierte Besucher

Gut vorbereitete Unternehmen und interessierte Besucher

Zum Auftakt für Görlitz bei der SKAN Deutschland GmbH waren IHK-Geschäftsstellenleiter Frank Großmann und Oberbürgermeister Siegfried Deinege nach Hagenwerder gekommen

Für die teilnehmenden Görlitzer Unternehmen haben sich dabei die Erwartungen an die Veranstaltung erfüllt, bilanziert die städtische Wirtschaftsförderung Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH (EGZ). Die Besucherzahlen in den einzelnen Spätschicht-Unternehmen waren sehr unterschiedlich und reichten von ungefähr 50 Personen bis zu mehr 250 Interessenten aller Altersgruppen pro Unternehmen.

Die Unternehmen waren gut vorbereitet und boten ein breit gefächertes Programm. Die aufwendige Beleuchtung und die Erläuterung Produktionsabläufe in den Betreiben beeindruckten immer wieder. EGZ-Geschäftsführerin Andrea Behr ist zufrieden: "Unser Ziel war es zu zeigen, welche spannende Firmen und welches Wirtschaftspotenzial wir hier haben. Alle Firmen waren sehr gut auf die Besucher vorbereitet und konnten diese begeistern." Nancy Wauer von der SKAN Deutschland GmbH: "Wir waren überrascht, auf welche Resonanz die Idee Spätschicht gestoßen ist. Die Besucher waren äußerst interessiert und wir durften auf den Rundgängen viele neugierige Fragen beantworten."

Nun soll mit beteiligten Unternehmen und Organisatoren aus Zittau, Görlitz und Weißwasser ausgewertet werden. Dass die nächste "Spätschicht" in Görlitz kommt, scheint aber klar, wie Behr durchblicken lässt: "Die insgesamt sehr positiven Rückmeldungen von Besuchern und Firmen bestärken uns, das Format auch im nächsten Jahr wieder durchzuführen."

Und wieder sind Fördermittel im Spiel: Für die Organisation und Durchführung der Veranstaltung haben die Wirtschaftsförderungen der Städte Görlitz, Weißwasser und Zittau über die Fachkräfteallianz Görlitz einen Antrag auf Förderung gestellt und bewilligt bekommen. Außerdem wird die "Spätschicht" mitfinanziert aus Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des sächsischen Landtages beschlossenen Haushalts.

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  • Quelle: red | Fotos: Artjom Belan
  • Zuletzt geändert am 07.11.2018 - 15:35 Uhr
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