Sachsen verlängert Technologieförderung
Dresden. Mit der am 9. Januar 2007 beschlossenen Verlängerung der Technologieförderprogramme will Sachsen Forschung und Entwicklung weiterhin unterstützen. Die vom Kabinett verabschiedeten Richtlinien gelten von 2007 bis Ende 2009.
Innovationen für noch mehr Wettbewerbsfähigkeit sächsischer Unternehmen
Im Zeitraum 2000 bis 2006 hat das Wirtschaftsministerium 640 Mio. Euro für die Unterstützung von mehr als 1.900 wirtschaftsnahen Technologieprojekten zur Verfügung gestellt. Seit 1995 werden die sächsischen Landesmittel durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.
Der Löwenanteil der gewährten Zuschüsse entfiel mit rund 630 Mio. Euro und mehr als 1.580 Projekten auf die Programme "Einzelbetriebliche FuE-Projektförderung" sowie "FuE-Verbundprojektförderung". Einschließlich des jeweils erforderlichen privaten Anteils haben beide Programme in diesem Zeitraum ein Gesamtprojektvolumen von mehr als 1.160 Mio. Euro angeschoben. Allein im Jahr 2006 belief sich das Projektvolumen auf 195 Mio. Euro - 106 Mio. Euro kamen aus der Technologieförderung.
Über die Verbundprojektförderung können sächsische Unternehmen mit Hilfe universitärer und außeruniversitärer Forschungspartner innovative Produkte und Verfahren entwickeln und darüber auf nationalen und internationalen Märkten erfolgreich sein.
Mit der Verlängerung des Programms "Innovationsassistentenförderung" kann die Beschäftigung qualifizierter FuE-Nachwuchskräfte in mittelständischen Unternehmen weiterhin für bis zu 2 Jahre anteilig finanziert werden. Damit können sich spezialisierte Fachkräfte voll und ganz der Bearbeitung anspruchsvoller FuE-Projekte widmen.
In den Jahren von 2000 bis 2006 wurde die Beschäftigung von 334 Innovationsassistenten mit einer Gesamtbewilligungssumme von ca. 11 Mio. Euro gefördert. Sie entwickelten beispielsweise neue Herstellungsprozesse für Radiopharmaka, energieabsorbierende Strukturen zur Erhöhung der passiven Sicherheit von Personenkraftfahrzeugen oder Steuerungssysteme für die Wasser- und Abwasseraufbereitung.
Für die neue Strukturfondsperiode der Europäischen Kommission (2007 bis 2013) soll dieses Programm wegen seiner personalorientierten Ausrichtung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert werden.
Lesermeinungen (0)
Weitere Artikel-
Mehr Schutz, weniger Ausfälle: Arbeitsschutz im Wandel der Arbeitswelt
Görlitz, 24. Februar 2026. Arbeitsunfälle gehören trotz technischer Fortschritte weit...
-
Nachhaltigkeit mit System - Wesentlichkeitsanalysen für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen
Görlitz, 20. Februar 2026. Nachhaltigkeit ist ein relevanter strategischer Faktor bei der langf...
-
Zwei Millionen Euro für neue Tourismusprojekte ab März 2026
Görlitz, 15. Februar 2026. Das Förderprogramm zur Stärkung des nachhaltigen Ganzjahre...
-
TSE-Kassenpflicht – Was Görlitzer Unternehmer jetzt wissen müssen
Görlitz, 11. Februar 2026. Gesetzliche Grundlagen der TSE-Pflicht für Kassensysteme: Die T...
-
Vom flüssigen Kunststoff zum Alltagsprodukt: Wie Spritzguss unsere Welt formt
Görlitz, 25. Januar 2026. Effiziente und klare Produktionsprozesse, weniger Abhängigkeit v...
- Quelle: /SMWA0601091428
- Erstellt am 09.01.2007 - 21:13Uhr | Zuletzt geändert am 09.01.2007 - 21:13Uhr
Seite drucken
